2016 war für Color Line ein gutes Jahr

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    • 2016 war für Color Line ein gutes Jahr

      2016 war für Color Line ein gutes Jahr

      Oslo/Kiel, 31. März 2017. Color Line erreichte im Jahr 2016 einen Umsatz von fast fünf Milliarden Norwegischen Kronen. Das Betriebsergebnis betrug eine Milliarde Kronen. Auf dieses Betriebsergebnis wirkten sich der erhöhte Wert pro Kunde und ein Anstieg der Produktion positiv aus.

      Begünstigt wurde dies vom niedrigen Ölpreis, dem hohen Valutawert der Norwegischen Krone und einer positiven Zuschussregelung für die Beschäftigung von Mitarbeitern aus dem Bereich Seefahrt in Norwegen. Die Kostenbasis der Gesellschaft wurde gleichzeitig auf ein geringeres Niveau im Vergleich zu früheren Jahren gesenkt.

      Die Betriebseinnahmen beliefen sich im letzten Jahr auf 4.896 Millionen Kronen gegenüber 4.587 Millionen Kronen im Jahr 2015. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Zinsen betrug 1.149 Millionen gegenüber 833 Millionen im Jahr zuvor. Bei der Anzahl der Passagiere wurde ein Wert von 3.850.947 gegenüber 3.860.663 im Jahr 2015 erreicht. Die Anzahl der Frachteinheiten (12m) belief sich im Jahr 2016 auf 175.680 gegenüber 169.335 im Jahr 2015.

      Color Line hat in den letzten Jahren in neue Technologien investiert und die Organisation des Unternehmens an Land effizienter aufgebaut: "Insgesamt hatten diese technologischen und organisatorischen Maßnahmen geringere Kosten, eine erhöhte Produktivität und eine gestärkte Wettbewerbsfähigkeit zur Folge", glaubt Konzernchef Trond Kleivdal von Color Line, der ergänzt: "Vorhersehbare internationale und konkurrenzfähige Rahmenbedingungen bilden eine Voraussetzung, Investitionen von einem norwegischen Standort in neue Schiffe und innovative umweltfreundliche maritime Lösungen tätigen zu können.“

      Die Umweltstrategie von Color Line prägt das Engagement der Reederei. Am 17. Februar 2017 schloss die Gesellschaft einen Vertrag mit der Ulstein Verft zum Bau des weltweit größten Plug-in-Hybrid-Schiffes ab. Deren Batterien werden über ein Stromkabel aus Ökoenergie einer Landstromanlage oder an Bord über den Schiffsgenerator geladen. Mit Landstrom aus Sandefjord werden im Jahr 2017 alle norwegischen Häfen - und so auch Color Line - über eine Landstromanlage verfügen. Das umweltfreundliche Schiff wird ab Frühjahr 2019 auf der Strecke Sandefjord-Strömstad eingesetzt. Es wird unter norwegischer Flagge gebaut und im Allgemeinen Norwegischen Schiffsregister (Norsk Ordinært Skipsregister / NOR) registriert.

      Color Line ist heute die einzige Reederei in norwegischem Besitz mit norwegischem Hauptbüro und einer Flotte unter norwegischer Flagge, die im festen Ganzjahresverkehr zwischen norwegischen und ausländischen Häfen verkehrt. "Durch die verbesserten internationalen konkurrenzfähigen Rahmenbedingungen gepaart mit der Weiterentwicklung von Technologielösungen, der Effektivierung und Produktentwicklung wird erwartet, dass dies positiv zu den Ergebnissen der nächsten Jahre beiträgt", so Trond Kleivdal abschließend.

      Bis zu 70 Prozent der erwarteten Treibstoffkosten der Gesellschaft für das Jahr 2017 sowie 50 Prozent für das Jahr 2018 sind gesichert. Die zugrunde liegende Betreibung gestaltet sich positiv und Color Line ist gut dafür gerüstet, um die Herausforderungen in den nächsten Jahren meistern zu können.

      Über Color Line:
      Color Line ist ein Touristikunternehmen, dessen Produkte für hohe Qualität und ein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis stehen. Das Angebot umfasst Mini-Kreuzfahrten, Fährüberfahrten, Oslo-Städtereisen, Norwegen-Reisen und Tagungen auf See. Color Line operiert mit einer Flotte von sechs Kreuzfahrt- und Fährschiffen. Ab Kiel fahren die Kreuzfahrtschiffe „Color Magic“ und „Color Fantasy“. Zusätzlich verkehren auf den kurzen Routen ab dem dänischen Hirtshals zu Norwegens Häfen Kristiansand und Larvik die Schnellfähren „SuperSpeed 1“ und „SuperSpeed 2“ mehrmals täglich. Europaweit reisen rund vier Millionen Passagiere jährlich mit Color Line. Die Color Line GmbH mit Sitz in Kiel trägt die Gesamtverantwortung für den deutschen sowie zentraleuropäischen Markt.