Viking Sky in Seenot - Evakuierung läuft

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    • Ich bin froh und dankbar, dass alles soweit glimpflich ausgegangen ist und wünsche allen Betroffenen, dass sie sich körperlich und seelisch wieder vollständig von den dramatischen Geschehnissen erholen!
      Mir wird ganz anders, wenn ich mir vorstelle, wie zu Beginn der Reise noch die obligatorische Rettungsübung stattgefunden hat, wie wir sie hier ja alle kennen. Alle versammeln sich an ihren Musterstationen voller Vorfreude auf die Kreuzfahrt, nicht im Geringsten ahnend, dass dann tatsächlich der bittere Ernstfall eintreten wird... Da schaudert es mich richtig!
      =000colorline000= :aida: :cunard:
    • toni montana schrieb:

      Trotzdem komisch, dass so etwas passiert. So ein heftiges Wetter da oben - ich fahre mit der Meraviglia im August da oben hoch....

      Man wünscht niemanden so eine Station und keiner wünscht sich so eine Station -!!-

      Trotzdem sollte es jedem bewusst sein, das dies jederzeit passieren kann, egal ob das Schiff 50 Jahre alt ist oder erst 2 Jahre. Außerdem ist und bleibt eine Kreuzfahrt ein Freiluftvergnügen und das Wetter kann niemand von uns beeinflussen, egal ob im Winter, Frühjahr, Sommer oder Herbst. Daher finde ich es persönlich immer erstaunlich, wenn Menschen erstaunt auf schlechtes Wetter reagieren, wo sie vielleicht der Meinung waren, sie haben das schöne Wetter abonniert =182=
      Max
      Rechtschreibfehler sind Special Effects meiner Tastatur
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      Austrian Plane Spotter |
    • Max schrieb:

      toni montana schrieb:

      Trotzdem komisch, dass so etwas passiert. So ein heftiges Wetter da oben - ich fahre mit der Meraviglia im August da oben hoch....
      Man wünscht niemanden so eine Station und keiner wünscht sich so eine Station -!!-

      Trotzdem sollte es jedem bewusst sein, das dies jederzeit passieren kann, egal ob das Schiff 50 Jahre alt ist oder erst 2 Jahre. Außerdem ist und bleibt eine Kreuzfahrt ein Freiluftvergnügen und das Wetter kann niemand von uns beeinflussen, egal ob im Winter, Frühjahr, Sommer oder Herbst. Daher finde ich es persönlich immer erstaunlich, wenn Menschen erstaunt auf schlechtes Wetter reagieren, wo sie vielleicht der Meinung waren, sie haben das schöne Wetter abonniert =182=
      Nun schlechte Wetterlagen kann man mehrheitlich voraussagen, zwar nicht immer, aber fast immer.

      Jeder Kapitän muss dann entscheiden, ob er wegen der zu erwartenden Wetterlage die Route ändert, oder auch nicht. Das passiert jeden Tag auf der Welt. Umroutungen sind keine Ausnahmen mehr, sondern weltweit betrachtet schon tägliche Normalität. Eine Umroutung erfolgt auch nicht mehr unbedingt, weil eine Gefahr besteht. Vielmehr möchte man den Passagieren z.B. hohe Windstärken und damit ein relativ unruhige Fahrt über mehrere Stunden ersparen.

      So kommen z.B. bei AIDA und TUI Mein Schiff selbst im Zielgebiete der Kanarischen Inseln Umroutungen inzwischen mehrfach in einem Monat vor.
    • toni montana schrieb:

      Nur ohne Maschinenkraft funktioniert das Umrouten nicht so gut....
      Hätte man das Umrouten u.U. vor dem Unwetter eingeleitet, wäre es vielleicht nicht zum Ausfall der Maschinen gekommen oder der Ausfall der Maschinen hätte in einem Seegebiet stattgefunden, wo die Wetterlage stabiler gewesen wäre.

      Keine Frage - das ist natürlich alles Spekulation. Allerdings bringt eine Umroutung natürlich nichts mehr, wenn man sich bereits mitten im Unwetter befindet.

      Ergo werden die Untersuchungsbehörden sehr genau prüfen, ob es für den Kapitän absehbare Alternativen gegeben hat.
    • Ede schrieb:

      toni montana schrieb:

      Nur ohne Maschinenkraft funktioniert das Umrouten nicht so gut....
      Hätte man das Umrouten u.U. vor dem Unwetter eingeleitet, wäre es vielleicht nicht zum Ausfall der Maschinen gekommen oder der Ausfall der Maschinen hätte in einem Seegebiet stattgefunden, wo die Wetterlage stabiler gewesen wäre.

      Keine Frage - das ist natürlich alles Spekulation. Allerdings bringt eine Umroutung natürlich nichts mehr, wenn man sich bereits mitten im Unwetter befindet.

      Ergo werden die Untersuchungsbehörden sehr genau prüfen, ob es für den Kapitän absehbare Alternativen gegeben hat.
      Das eine Umroutung geholfen hätte, weiß man nicht, aber das alle Motoren gleichzeitig für sehr lange Zeit ausfallen, überrascht mich viel mehr. Das hätte ich bei einem Neubau (2017) nicht für möglich gehalten!
    • Elbkinder schrieb:

      Ede schrieb:

      toni montana schrieb:

      Nur ohne Maschinenkraft funktioniert das Umrouten nicht so gut....
      Hätte man das Umrouten u.U. vor dem Unwetter eingeleitet, wäre es vielleicht nicht zum Ausfall der Maschinen gekommen oder der Ausfall der Maschinen hätte in einem Seegebiet stattgefunden, wo die Wetterlage stabiler gewesen wäre.
      Keine Frage - das ist natürlich alles Spekulation. Allerdings bringt eine Umroutung natürlich nichts mehr, wenn man sich bereits mitten im Unwetter befindet.

      Ergo werden die Untersuchungsbehörden sehr genau prüfen, ob es für den Kapitän absehbare Alternativen gegeben hat.
      Das eine Umroutung geholfen hätte, weiß man nicht, aber das alle Motoren gleichzeitig für sehr lange Zeit ausfallen, überrascht mich viel mehr. Das hätte ich bei einem Neubau (2017) nicht für möglich gehalten!
      Allerdings - das sehe ich auch so. Daher darf man gespannt sein, ob die norwegischen Behörden das alles akribisch untersuchen und ab das Schiff wegen des Ausfalls aller Maschinen jetzt erst einmal "an die Leine gelegt" wird.

      Im Bereich der Verkehrsluftfahrt würden umfangreiche Maßnahmen weltweit ergriffen.
    • Es ist eben die Größe, die dem Schiff auch zum Verhängnis wurde. Kleinere Schiffe und auch Hurtigruten fahren die Innenpassagen bei schlechtem Wetter und nicht nur dann.
      Ich habe es letzten September mit der Artania selbst erlebt, dass Kapitän Fronenbroek die Innenpassage wählte, um dem schlechten Wetter auszuweichen.
      Aus meinem Reisebericht: An der amerikanischen Ostküste wütete der Hurrikane Florence, dessen Reste als Sturmtief bekamen wir auf dieser Reise zu spüren. Der Stop in Alesund mußte wegen Starkwind ausfallen. Es gab eine Sondersendung aus der Kabine des Kapitäns, es war auch eine Premiere. Kapitän und Kreuzfahrtdirektor erklärten uns die Wetterlage und dass man bei bis zu 50 Knoten Wind nicht an jede Pier kommt. Käpt'n Fronenbroek hat dann mit Beratung durch den Lotsen überwiegend die Innenpassagen genutzt, was nur bei so einem verhältnismäßig kleinen Schiff geht. So hatten wir nur nachts eine kurze Phase heftiger Wellenbewegungen. Die Überlandtour von Alesund nach Geiranger mußte daher ausfallen.
      Viele Grüße
      Gerd
      74 Reisen,39 Schiffe,530 Tage,109 719 Seemeilen
      Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich

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