CMV und TransOcean Kreuzfahrten geben neuen Flottenzuwachs bekannt

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    • CMV und TransOcean Kreuzfahrten geben neuen Flottenzuwachs bekannt

      CMV und TransOcean Kreuzfahrten geben neuen Flottenzuwachs bekannt

      Pünktlich zur Eröffnung der ITB Berlin und der Seatrade Global Cruise Conference in Fort Lauderdale (Florida) freut sich die CMV Travel & Leisure Group über die Übernahme der Pacific Eden von P & O Cruises Australia als neustes Mitglied der Flotte.

      Der neue Name von Pacific Eden wird am Dienstag, dem 20. März, bekannt gegeben. Das Schiff wird Anfang April 2019 in Singapur übernommen und schließt sich somit der stetig wachsenden Flotte von CMV an. Nach dem Aufenthalt in Singapur folgt ein kurzer Werftaufenthalt, um einige vorbereitende Arbeiten vorzunehmen, bevor sie ihre Eröffnungsreise über den Suezkanal nach Bremerhaven antritt.

      Um die Tradition fortzusetzten, die Schiffe nach bedeutenden Entdeckern zu benennen, wurden vier verdiente Seefahrer in die engere Auswahl für den neuen Namen des Schiffes aufgenommen. Mitglieder von Reiseveranstaltern, Medien und des ClubColumbus werden eingeladen, für ihren Favoriten zu stimmen.

      Folgende Namen stehen zur Wahl: Vasco da Gama, Pytheas, Henry Hudson und Amerigo Vespucci.

      Das neue Schiff wird sowohl auf dem deutschen als auch auf dem australischen Kreuzfahrtmarkt vertrieben. Im europäischen Sommer (Mai bis Oktober) wird das Schiff für TransOcean Kreuzfahrten sowohl von Bremerhaven als auch von Kiel aus eingesetzt. Während der Sommersaison in Australien (Dezember bis März) kreuzt der Neuzugang von Freemantle (Perth) und Adelaide in den australischen Gewässern.

      Das Schiff blickt auf eine illustre, maritime Vergangenheit zurück und wurde 1994 von der Holland America Line als Statendam vom Stapel gelassen. Bei 55820 BRZ und mit einem beeindruckenden Passagier-Raumverhältnis, wird sie 1160 Passagieren in 630 Kabinen Platz bieten. Davon sind 100 Kabinen zur Einzelnutzung vorgesehen, 149 Suiten und Kabinen verfügen über einen Balkon. Der Neuzugang wird neben den CMV Schiffen MS Columbus (1400 Passagiere) und MS Magellan (1300 Passagiere), Marco Polo (800 Passagiere), MS Astor (578 Passagiere) und MS Astoria (550 Passagiere) in das Portfolio aufgenommen.

      Christian Verhounig, CEO und Chairman von CMV, erklärt: „Wir freuen uns, dieses Schiff in unserer Flotte willkommen zu heißen und sind überzeugt, dass Pacific Eden eine perfekte Ergänzung zu unserem Angebot ist. Dieses stilvolle, traditionsreiche Schiff passt ideal zu unserem Geschäftsmodell und befindet sich nach einer millionenschweren Sanierung im Jahr 2016 in einem hervorragenden Zustand. Im Rahmen unserer mittelfristigen Wachstumspläne wird das Schiff die erforderliche zusätzliche Kapazität in Australien und Deutschland anbieten, während wir unser internationales Geschäft weiter ausbauen.“

      Der Verkaufsstart für die Routen des neuen Schiffs im Sommer 2019 liegt nach den Osterferien Mitte April 2018. Der Katalog für das neue Schiff ist in Vorbereitung und kann ab Mai über die TransOcean Webseite bestellt werden. Klaus Ebner, Leiter Marketing und Vertrieb bei TransOcean Kreuzfahrten, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, mit diesem neuen Schiff und seinem breiten Angebot die Kapazitäten für unsere Gäste deutlich zu erhöhen und noch spannendere und abwechslungsreichere Reiserouten bieten zu können. Was fehlt, ist ein Name, welcher bis zum 20. März gesucht wird.“

      Nähere Erklärungen zu den möglichen Namensgebern:

      Pytheas
      Pytheas gilt als einer der großen Entdecker der Antike. Er erforschte um 320 vor Christus den Nordwesten Europas. Er stieß nördlich von Thule auf das „träge und geronnene Meer“ und beobachtete somit als erster Grieche Treibeis. Ebenso berichtet er von Bernstein, Polarlicht und Mitternachtssonne, im Mittelmeer gänzlich unbekannten Erscheinungen. Seine Berichte wurden von den Gelehrten der damaligen Zeit sowie der folgenden Jahrhunderte als Fiktion angesehen, während sie sich heute einfach erklären lassen.

      Vasco da Gama
      Vasco da Gama war ein portugiesischer Seefahrer und Entdecker des südlichen Seewegs um das Kap der Guten Hoffnung nach Indien sowie der zweite Vizekönig Portugiesisch-Indiens. Er landete am 20. Mai 1498 nahe Calicut an der indischen Malabarküste. Zum ersten Mal hatte ein europäisches Schiff Indien auf dem Seeweg um Afrika herum erreicht. Voll beladen mit kostbaren Gewürzen konnte er die Rückreise antreten.

      Henry Hudson
      Henry Hudson war ein englischer Seefahrer, der sich um die Erforschung des nördliches Seeweges nach Indien und China verdient machte. 1607 brachte ihn seine erste Expedition bis an die Küste von Grönland und Spitzbergen. 1609 nahm Hudson die Erforschung der Gewässer vor Nowaja Semlja wieder auf und suchte vergeblich eine Durchfahrt durch das Eis. Er segelte deshalb nach Westen, dann nach Süden an Nova Scotia vorbei und an der nordamerikanischen Küste entlang. Er drang in die Bucht von New York vor und erforschte den Hudson River. 1610 stach Hudson zu seiner letzten Reise in See, wieder auf der Suche nach einer Nordwestpassage. Er erreichte die Hudsonstraße und fuhr in die Hudson Bay ein. In der Annahme, im Pazifik zu sein, segelte er nach Süden bis zur James Bay.

      Amerigo Vespucci
      Amerigo Vespucci war Kaufmann, Seefahrer, Navigator und Entdecker. Während seiner Fahrten erforschte er weite Teile der Ostküste Südamerikas. Nach ihm ist der Kontinent Amerika benannt. Er stand in den Diensten der mächtigen Bankiersfamilie Medici, die ihn 1491 in ihre Filiale nach Sevilla entsandte. Er unternahm zwischen 1497 und 1504 mehrere Reisen über den Atlantik und erforschte einen erheblichen Teil der Ostküste Südamerikas.