Beiträge von Heidi

    :ahoi:


    alle maulen über AIDA. Ich habe innerhalb von drei Wochen mein Geld zurückbekommen.


    Dafür könnte ich mich über MSC aufregen. Reise im Juli storniert, warte ich immer noch auf meine 500 € Anzahlung.


    Und von meinem Reisebüro höre ich auch nix mehr. Bekam nur eine Mail im Juli, mein Anliegen werde jetzt bearbeitet.


    Es könnte dauern. Nun habe ich irgendwo gelesen, dass MSC die Rückerstattung der Anzahlung erst zwischen 60-90 Tage nach Abfahrt der jeweiligen Reise (bei mir wäre es der


    08.03.21 ) auszahlt. Dann brauche ich vor Mai/Juni 2021 erst gar nicht damit zu rechnen. Werde mich mal am Montag bei meinem Reisebüro erkundigen, wie der Stand der Sache ist.

    Hallöchen,



    da ja dieses Jahr nix drin ist mit Schiff, versuche ich mein Glück dann 2021.


    Aber keine Hochseekreuzfahrt. Das ist mir dann doch zu "heiß".


    Nee, ich schippere mal über den Fluss, genauer gesagt über die schöne, blaue Donau.


    Zwar nur 5 Tage, aber besser wie gar nix.


    Hier die Route:


    donauflair_adora_0721.jpg


    Tag DatumDestination / Land vonbis
    Dienstag 20.07.2021 Passau / Deutschland --:-- 15:30
    Flussfahrt stromabwärts
    Mittwoch 21.07.2021Wien /Österreich 10:00 21:30
    Donnerstag 22.07.2021Esztergom / Ungarn 08:00 09:00
    Budapest / Ungarn 13:00 22.30
    Freitag23.07.2021 Flussfahrt stromaufwärts
    Bratislava / Slowakei 14:30 18:30
    Samstag 24.07.2021Dürnstein /Österreich 08:0013:00
    Flussfahrt durch die Wachau
    Sonntag25.07.2021Passau / Deutschland 09:00--:--




    Anreise nach Passau erfolgt in Eigenregie mit der DB. Mit Vorprogramm 3 Tage Passau. Natürlich alles unter Vorbehalt.

    Weiter zur nächsten Kirche. Der St. Petri-Kirche.







    Aufgrund einer Ausstellung im Kirchenschiff war die Kirche geschlossen. Den Kirchturm konnte man besichtigen. Dazu hatte ich allerdings keine Lust. Zudem hatte sich auch schon eine "Schlange" gebildet. Das hätte gedauert. Und mit meinem Fuß wäre das auch schlecht gegangen. Also weiter Richtung Trave und Altstadt.








    Dort entschloss ich mich spontan zur einer Hafenrundfahrt. Beginn 15:30 Uhr. So konnte ich mich mal setzen und meinem Fuß Ruhe gönnen. Dauer der Fahrt: 1 Stunde; Preis 14 € für Erwachsene.





    Vorbei am Museumshafen







    Blick auf die Skyline von Lübeck




    Durch den Hansahafen unter der Hubbbrücke in den Elbe-Lübeck-Kanal




    Vorbei am Dom und Altstadt.











    Nach der Bootsfahrt noch ein Abstecher in ein Café. Und dann war auch Lübeck schon Geschichte. Der Kurztrip war fast vorbei. Marsch zum Bahnhof. Gepäck aus dem Schließfach holen und ein Ticket nach Hamburg gekauf. Um 18:04 Uhr fuhr ich nach Hamburg-Altona. Am Hbf musste ich umsteigen, weiter mit der S-Bahn. Da jetzt auch Hamburg Risikogebiet ist, verzichtete ich noch auf einen Abstecher zur Reeperbahn bzw. Landungsbrücken. So saß ich noch 3 Stunden im Bahnhof Altona ab. Ich suchte mir eine Bank auf Bahnsteig 10. Dort stand der NJ nach Wien. Ich schaute zu, wie die Autos auf den Transportwagen verladen worden. Und dort kam es zur einer lustigen Begegnung. Ein freundlicher Herr von der ÖBB bat mich, auf seine Sachen aufzupassen, da er jetzt kontrollieren müsse, ob die Autos auch ordnungsgemäß befestigt waren. Ich tat ihm den Gefallen. Er kam und holte seine Sachen. Er fragte mich, ob ich mit ihnen fahre. "Nein, leider nicht" antwortete ich. "Schade!" sagte er. Ich dachte mir nix weiter dabei. Er stieg in den Schlafwagen. Plötzlich kam er wieder auf mich zu. Er hatte ein Fläschen Wein in der Hand. "Als Dankeschön, dass Sie auf die Sachen aufgepasst haben.". Überrascht sagte ich "Danke". Huch, wie fand ich denn das?


    Nachdem der NJ abgefahren war, wurde es leerer auf dem Bahnsteig. Ich setzte mich mal. Ich merkte eigentlich schon in Lübeck, dass irgendwas im Schuh drückte. Ich ahnte was, doch lief ich einfach weiter. In Altona sah ich die "Bescherrung". Mein Zehn blutete. Also Koffer auf, Verbandsmaterial raus. Zufälligerweise kam da gerade DB-Sicherheitsmitarbeiter vorbei. Die Dame fragte mich, ob alles ok sein. "Alles gut, Danke.". Um 22:30 Uhr wurde der IC 2021 bereitgestellt. Und planmäßig ging es auch in Altona ab. Die Fahrt verlief problemlos. Und auch hier konnte der Sicherheitsabstand gut eingehalten werden.



    6. Tag: Di 06.10.2020 - Ankunft zu Hause


    Um 5 Uhr erreichte ich Koblenz. Hier hatte ich dann nochmals eine Stunde Aufenthalt. 6:03 Uhr ging es dann mit RE 1 weiter Richtung Saarbrücken. Um 8:25 Uhr erreichte ich Saarlouis. Dort stand auch schon mein "Taxi" parat. Kurz vor 9 Uhr war ich wieder zu Hause.


    Fazit: Es waren vier schöne Tage an der Ostsee. In Corona-Zeiten unter schwierigen Umständen, aber immerhin. Die Seele mal baumeln lassen. Wieder viel gesehen. Bis zum nächsten Urlaub bzw. Kreuzfahrt wird jetzt doch eine gewisse Zeit vergehen. Hoffen wir, dass wir alle bald wieder in See stechen können. Es fehlt schon was.


    :ahoi:



    Weiter durch die Fußgängerzone. Die St. Jakobi-Kirche war das nächste Ziel.







    Vorbei am Heligen-Geist-Hospital





    Nun Richtung Burgkloster und Burgtor.











    Blick auf die Trave und die Hubbbrücke.








    Burgtor






    Von dort wieder zurück Richtung Innenstadt. Nun fing es zu regnen an. Aber richtig. Inzwischen war es Mittag geworden. Ich beschloss, nun eine Rast einzulegen. In der Hoffnung, dass sich zwischenzeitlich das Wetter besser. So war es dann auch. Nach der Mittagspause lockerte die Bewölkung auf. Die Sonne kam raus. Das ließ für den Rest des Tages hoffen. Ziel war die nächste Kirche, der Lübecker Dom. Vorbei an der Herz-Jesu-Kirche.






    Ich ging einmal um den Dom herum, bevor ich ihn besichtigte.





    Mühlenteich





    Dom zu Lübeck










    Besichtigung des Domes






















    Ich wollte den Dom verlassen. In diesem Moment ging wieder ein heftiger Schauer nieder. Also zurück ins Kirchenschiff. Plätzchen gesucht. Mal Inne halten. Stille. Entschleundigung. Mein Fuß dankte es. Nach einer Viertelstunde war alles vorbei, und ich konnte meinen Stadtrundfahrt fortsetzen. Die nächste Kirche in Angirff nehmen.



    St.-Aegidien-Kirche








    5. Tag: Mo 05.10.2020 - Stadrrundgang und Heimreise


    Zeitfenster fürs Frühstück war 8:00 Uhr. So konnte ich heute ein wenig länger schlafen. Der Blick aus dem Fenster ließ Zweifel aufkommen. Der Himmel war stark bewölkt. Wenn es nur trocken bleibt. Nach dem Check-Out brachte ich mein Gepäck erst einmal im Schließfach unter. Kaum aus dem Bahnhof raus, fing es auch schon an zu nieseln. In der Stadt war noch nicht allzuviel los, da die Geschäfte noch nicht offen hatten. Mein erster Gang war zum Rathaus. Es war Markt. Die Stände coronakonform im ausreichenden Abstand.



    Markt und Rathaus























    Weiter zur Marienkirche













    Vom Bahnhof nun aus Richtung Strand.




















    Allzulange blieb ich nicht am Strand. Hat mir auch - auch ehrlich gesagt - nicht sonderlich gut gefallen. Ich fuhr nun zum Hafen. Dort war es schon besser. An der Kirche begann ich meinen Spaziergang.















    Weiter Richtung Hafen.






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    Ein Hauch von "Indian Summer" an der Ostsee.


    Bevor ich mich auf den Rückweg nach Lübeck machte, machte ich Rast in einer Pizzeria. Zurück zum Bahnhof Lübeck-Travemünde Hafen. Kurz nach 18 Uhr war ich dann wieder in Lübeck. Kurz noch einmal zum Holstentor und in die Altstadt. Doch allzulange hielt ich mich da nicht mehr auf. Die Müdigkeit machte sich nun richtig bemerkbar.



    Es wurde inzwischen später Nachmittag. Ich marschierte langsam zum Bahnhof.





    Im Hotel ging es erst einmal unter die Dusche. Kurze Rast, bevor es am Abend noch einmal in die Stadt ging. Zum Stadthafen. Sonnenuntergang an der Warnow.











    In einer Pizzeria in der Altstadt kehrte ich zum Abendessen ein. Zum Abschluss in Rostock. Danach war "Schicht im Schacht".






    4. Tag: Mo 04.10.2020 - Abreise nach Lübeck


    Kurz nach 6 Uhr raus aus den "Federn". Das Zeitfenster zum Frühstück muss unbedingt eingehalten werden. Gegen 9 Uhr verließ ich das Hotel. Schnell noch das Meklenburg-Vorpommern-Ticket gekauft (32 € für die 1. Klasse), dann zum Zug. Die S-Bahn nach Güstrow fuhr um 9:14 Uhr. Dort musste ich in den RE nach Lübeck umsteigen. Gegen Mittag erreichte ich die Stadt an der Trave. Hier hatte ich das Hotel Mercure gebucht, dass ca. 100 m vom Hbf entfernt ist. Ich konnte gleich ins Zimmer.







    Erstmal entspannen. Nach einer frischen Dusche ging es dann gleich auf Entdeckungstour. Zunächst zum Holstentor, bevor ich weiter nach Travemünde fuhr.







    Zurück zum Bahnhof. Dort ging es um 14:07 Uhr mit dem RE nach Travemünde. Ankunft dort um 14:30 Uhr.




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    Auf der Strandpromenade war es erstaunlicher Weise etwas ruhiger.





    Beim Kurhaus verließ ich die Promenade und marschierte nun durch die Stadt.





    Durch den Kurpark.
















    Weiter. Durch den Jantzen-Park Richtung Stadtmitte.















    Kurze Besichtigung der Kirche.
















    Weiter Richtung Alter Strom.










    Nach dem Besuch des Klostergartens ging es weiter Richtung Stadthafen.
















    Dort entschloss ich mich kurzfristig, eine große Hafenrundfahrt zu machen (Rostock Stadthafen - Warnemünde). Die Fahrzeit beträgt ca. 1 Stunde. Ein wenig Schiff. Die Fahrt kostet 36,- € (Hin- und Rückfahrt). Ich entschied mich allerdings für die einfache Fahrt. Ich wollte in Warnemünde am Strand spazieren gehen. Und ich nicht wusste, ob ich es bis 16:30 Uhr (letzte Rückfahrt) schaffe. Mit der "Mecklenburg" ging es gemütlich über die Warnow.

















    In Warnemünde angekommen, marschierte ich direkt zum "Gosch Sylt". Es war nun Mittag und ich bekam Hunger. Nach dem Eintrag in die Kontaktliste suchte ich mir ein schönes Plätzchen. Heute entschied ich mich für die "Lister Edelfischsuppe" (6,90 €). Die war einfach nur lecker! =27=



    Nach dieser Stärkung marschierte ich Richtung Strand.






















    Das Wetter hatte sich gebessert. Blauer Himmel und die Sonne schien. Die Temperaturen waren angenehm. Am Strand war schon einiges los. Es war "Tag der Deutschen Einheit". Das nutzten viele aus dem Umland und Berlin zum Ausflug an die See. Direkt am Wasser war es teilweise sehr schwer, den Sicherheitsabstand einzuhalten. Irgendwann war mir das zuviel, und ich entschied mich, weiter auf der Strandpromenade spazierenzugehen.

    Zurück im Hotel fiel ich "totmüde" ins Bett.



    3. Tag: Sa 03.10.2020 - Rostock und Warnemünde



    Frühstück war um 7:15 Uhr. Ein anderes "Zeitfenster" bekam ich leider nicht mehr. Aufgrund der Corona-Auflagen konnte nur eine Anzahl von Gästen im Hotel frühstücken. Am Eingang musste man den Zettel mit den Kontaktdaten abgeben. Der Tisch wurde zugewiesen. Es war nur ein kleines Buffet, dafür konnte man sich das, was man wollte, selber holen. Wurst war abgepackt, der Kaffee stand in Kannen auf dem Tisch. Man hatte 45 Minuten Zeit zum Frühstücken. Für mich ausreichend. Ich stärkte mich für den Spaziergang durch die Stadt. Kurz vor 9 Uhr war ich dann wieder unterwegs. Mit der Tram ging es zur Haltestelle Steintor. Von dort ging es zu Fuß durch die Stadt.


    Steintor und Stadtmauer











    Ständehaus und Rosengarten













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    Kurztrip nach die Ostsee
    Rostock und Lübeck
    02.10. - 05.10.2020





    Anreise nach Rostock - Do 01.10.2020


    Donnerstagnachmittag um 15 Uhr war "Schicht nach Schacht". Zu Hause noch schnell das allernötigste gemacht, dann war es auch schon soweit. Um 20 Uhr ging es los. Zunächst mit dem RE 1 nach Mannheim. Dort hatte ich dann 2,5 Stunden Aufenthalt. Der ICE 698 nach Berlin ging um 1:44 Uhr. Dank der großzügigen Corona-Kulanzregelung der DB konnte ich meine im Novemberg 2019 gekauften Super-Spartickets verfahren. Der Zug kam pünktlich. Es war viel Platz in der 1. Klasse. Der Sicherheitsabstand von 1,5 m konnte problemlos eingehalten werden. Wir saßen mit fünf Personen im ganzen Wagon.







    Die Fahrt in die Bundeshauptstadt verlief ohne Probleme. Eine Stunde vor Berlin das Frühstück.





    In Berlin hatte ich eine Übergangszeit von 1,5 Stunden. Auch der IC 2272 (Doppelstockwagen) von Dresden fuhr pünktlich.





    Man merkte es, dass Ferienbeginn war und morgen der Tag der Deutschen Einheit. Viele nutzten das für einen Kurzurlaub an der Ostsee. Um 9:36 Uhr ging es weiter. Zwei Stunden später erreichte ich Rostock. Nach 15 Stunden Anreise hatte ich mein Ziel erreicht. Obwohl total übernächtigt, ging es dort gleich auf die "Piste". Mein Gepäck verstaute ich zunächst im Schließfach. Vor 14 Uhr konnte ich im Hotel nicht einchecken. Erste Erkundungsrunde in Rostock. Meine entzündete Achillessehne machte mir doch ein wenig Probleme trotz Bandage. Gegen 15 Uhr ging es zum Hotel zurück. In Rostock hatte ich das Intercity-Hotel gebucht.





    Nach einer erfrischenden Dusche ging es dann gleich weiter. Nach Warnemünde. Mit der S-Bahn. Die fährt vom Hbf nach Warnemünde im 15 Minuten Takt. Den Nahverkehr in Rostock hatte ich frei, einschließlich der Fähre nach Hoher Düne. Konnte sogar 1. Klasse fahren. =27= Fahzeit ca. 20 Minuten. Den Bahnhof wurde 2019 barrierefrei umgebaut, ebenso entstand dort ein neues Kreuzfahrtterminal.















    Am Pier 7 lag die MS Europa. Somit war das Kreuzfahrtterminal das erste Ziel, dass ich in Warnemünde ansteuerte.









    Das neue Kreuzfahrtterminal Pier 8 lag einsam und verlassen da. Ein trauriges Bild.




    Über die Bahnhofsbrücke marschierte ich nun am Alten Strom entlang zur Westmole (grüner Leuchtturm). Das Wetter hatte sich zum Glück gebessert. Die Sonne schien. Gute Chancen also, einen schönen Sonnenuntergang in Warnemünde zu erleben.



















    Von dort hatte man einen schönen Blick auf das abendliche Warnemünde.







    Leider zogen inzwischen Wolken auf, so dass der Sonnenuntergang leider nicht ganz so toll wurde.







    Langsam marschierte ich zurück zur Strandpromenande. Ich hatte Hunger bekommen. Wenige Meter vom Leuchtturm entdeckte ich ein "Gosch Sylt"-Restaurant. Hach, da ging mein Herz auf. Ich betrat das Speiselokal. Dort musste ich mich in die Kontaktliste eintragen und warten, bis mir ein Tisch zugewiesen wurde. Danach konnte das Schlemmen beginnen. Die Auswahl war genial. Man wusste nicht, für was man sich entscheiden sollte. Ich entschied mich für ein Zanderfilet mit Garnelen vom Grill, mit Knoblauchsauce und Bratkartoffeln. Das Ganze für 16,90 €. Dazu ein Glas Weißwein für 4,90 €.





    Das Essen war lecker. Gestärkt machte ich mich nun auf den Rückweg nach Rostock. Ich wollte jetzt einfach nur noch ins Bett.






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