Reisebericht - "Mein Schiff Herz" Mallorca nach Teneriffa - November 2019

  • Hallo Zusammen,


    nun endlich habe ich es geschafft, unsere Reise vom November in einem kleinen Bericht zusammenzufassen.


    Diese Reise buchten wir, 2 befreundete Pärchen so Frühzeitig wie noch nie, da diese Tour im März 2019 schon zum Flexpreis verfügbar war. Wir buchten eine Innenkabine und waren natürlich gespannt, wo sich unsere Kabine befinden wird.
    Mir wäre eine Kabine auf Deck 5 hinter der Rezeption am Liebsten gewesen, aber ich kann ja nicht wählen.
    Die Zuteilung erfolgte genau 42 Tage vor Reiseantritt. Es wurde eine Innenkabine auf Deck 10, unter der Küche vom Ankelmann-SB Restaurant.


    Nachdem die Flugzeiten bekannt gegeben wurden, reservierte ich für den Hinflug mit TUIfly 2 XL Sitzplätze am Notausgang, ebenso 2 XL Sitzplätze für den Rückflug mit Condor.


    Ausflüge buchten wir über die Reederei keine, da wir alles in Eigenregie machen wollten.


    ...und so sah unsere Route aus: Ein Dankeschön nochmals an @Max für die tolle Karte





    Neu für uns waren La Palma und San Sebastian. Alle anderen Destinationen haben wir schon einmal besucht. Über Overnight in Lissabon freuten wir uns besonders.




    03.11.19 Anreise Flughafen Frankfurt 13°C

    Unser Flug startete schon 6.10 Uhr morgens ab Frankfurt und so reisten wir am Abend vorher mit dem Zug nach Frankfurt. In Offenburg stiegen dann auch noch unsere Freunde in den Zug und somit war unsere kleine Reisegruppe komplett.
    Am Flughafen verbrachten wir die 7 Stunden bis zum Abflug bei einer bekannten Fast Food Kette.






    04.11.2019 Flug Mallorca, Ankunft Mein Schiff Herz 22°C

    Der Check In am Flughafen begann pünktlich und es standen schon jede Menge Leute in der Schlange. Da wir unsere Plätze ja reserviert hatten, drängte uns nichts und wir beobachteten das Gedränge von einer Sitzgruppe aus. Irgendwann waren alle Passagiere fertig und dann konnten auch wir unsere Koffer abgeben. Danach noch zur Sicherheitskontrolle und dann warteten wir auf`s Boarding.
    Der Flieger eine Boeing 737-800 war rasch gefüllt und wir starteten pünktlich mit Ziel Mallorca.


    Mallorca empfing uns mit Sonnenschein und warmen 22°C.
    Nach der Kofferausgabe ging es außerhalb vom Flughafen zum Bus, der uns zum Schiff bringen sollte. Da mehrere Maschinen gelandet waren, gab es ein ganz schönes Gedrängel, aber es standen genug Busse zur Verfügung, so das wir mit dem 3. Bus fahren konnten. Nach knapp 30 Minuten erreichten wir den Hafen von Mallorca, wo die Mein Schiff Herz schon auf uns wartete und die Celebrity Edge gerade in den Hafen einlief.





    Da wir zu Hause schon den Online Check In erledigt hatten, stellten wir uns an der erheblich kürzeren Schlange für den Online Check In an und waren innerhalb kürzester Zeit auf dem Schiff. Unser erster Weg führte uns in die TUI Bar , wo wir erst einmal ein kühles Getränk =cocktail= bestellten und wir alle auf eine schöne Zeit auf der "Mein Schiff Herz" anstießen.




    Danach war es an der Zeit sich zum Frühstücken ins Ankelmanns SB-Restaurant zu begeben, denn nach dem Alkohol musste etwas essbares in den Magen. Das Ankelmanns SB-Restaurant wurde beim Werftaufenthalt etwas aufgepeppt und sah ansprechend aus.
    Wir frühstückten in aller Ruhe und suchten uns danach am Pool freie Liegen, um uns etwas auszuruhen von der anstrengenden Anreise.
    Ich sollte Dank des Online Check In eine SMS auf mein Handy erhalten, wenn die Kabine bezugsbereit wäre.


    Wir hatten es uns gerade auf einer der Poolliegen mit einem Cocktail bequem gemacht, als die Benachrichtigung gegen 12 Uhr kam.


    Wir wussten, wie die Innenkabinen aussehen uns somit war es für uns auch keine Überraschung.
    Die Koffer waren auch schon da und nun konnten wir unser zu Hause für die nächsten 10 Tage beziehen.
    Der Schrank ist groß und Kleiderbügel gibt es auch in ausreichender Menge. Ein Bademantel und Pantoffeln für jeden, sind ebenfalls vorhanden.




    Am Nachmittag streiften wir noch etwas über`s Schiff, da wir Neugierig waren, was in der Werft noch alles erneuert wurde. Uns fiel sofort der neu gestaltete Bereich von Meerleben auf, wo man seine Landausflüge buchen kann und sich mit interaktivem Fernsehen über die einzelnen Destinationen darüber informieren kann. Nicht schlecht.




    Am Abend ging es zum Essen ins Atlantik Restaurant. Wir hatten Glück und unser Tisch, den wir vor 2 Jahren schon zum Abendessen hatten war noch frei und darüber freuten wir uns sehr. Der Tisch steht vor der großen Heck-Fensterfront und bietet bei Tageslicht eine tolle Aussicht.
    Die Speisekarte las sich toll und die Entscheidung viel schwer. Zum einen war das wechselnde Menü von Johann Lafer und zum anderen gab es „Unsere Lieblinge“ welches auch meine Lieblinge waren. Außerdem konnte man noch aus einem Veganen und einem Klassischen Menü wählen.
    Alle Gänge konnte man selbst zusammenstellen, was auf Grund der tollen Auswahl wirklich oft schwer fiel.


    Nach dem Abendessen war die Seenotrettungsübung angesagt. Wir mussten uns ohne die Rettungswesten im Surf und Turf Restaurant einfinden. Am längsten hat das Warten auf die anderen Passagiere gedauert, denn die eigentliche Übung war nach 5 Minuten vorbei.


    Inzwischen war es 22 Uhr und das Auslaufen aus Mallorca begann. Gleichzeitig gab es auf Deck 11 die Auslaufparty und wir schauten für kurze Zeit vorbei.
    Der Auslaufsong von Unheilig passte irgendwie nicht so richtig dazu und ich muss sagen ich hätte gern etwas fetzigeres gehabt, obwohl ich totaler Unheilig Fan bin.


    Ein letzter Absacker und ab in das überaus bequeme Bett.


    05.11.2019 Seetag sonnig, windig 21°C

    Nach einer erholsamen Nacht begann der 1.Seetag mit einem ausgiebigen Sektfrühstück und einem Lachsbüffet im Restaurant Atlantik.









    Den Tag verbrachten wir entweder auf dem Pooldeck, an irgendeiner Bar oder im Atlantik Restaurant zum Essen.


    Am Abend besuchten wir noch das Theater, wo sich der Kapitän Helge Wrage und seine Offiziere vorstellten.


    Ein letzter Absacker und auch dieser Tag war schon wieder vorbei.




    06.11.2019 Cadiz sonnig 20°C

    Die Nacht war gut und ich wachte sehr früh auf. Mein erster Gang führte mich auf Deck 11 für einen Frühaufsteher Kaffee und dann auf Deck 12 um beim Anlegen zuzuschauen.
    Im Hafen lag schon die P&O Ozeania und nach uns kam noch die Brilliance of the Sea und quetschte sich vor uns an die Pier.


    Etwas entfernt im Trockendock lag dann noch die Oasis of the Seas und erfreut sich für 165 Millionen Dollar einer Modernisierung.





    Wir trafen unsere Freunde zu einem gemütlichen Frühstück wieder, bei welchem wir beratschlagten, was wir heute unternehmen wollen.
    Da wir alle schon mehrmals in Cadiz waren, wollten wir nur zu den Markthallen schlendern und uns etwas durch die engen Gassen treiben lassen.


    So machten wir uns am späteren Vormittag zum Landgang bereit. Wir liefen durch die Strassen bis zum Markt.




    Dort war reges Treiben und nachdem wir alles gesehen hatten machten wir uns auf in Richtung Kathedrale und wieder zurück zum Hafen. Auf dem „Plaza de San Juan“ tranken wir noch etwas und schauten dem bunten Treiben etwas zu.







    Zurück auf dem Schiff gingen wir ins Buffetrestaurant um noch eine Kleinigkeit zu Essen, denn laufen macht hungrig.


    Den Rest vom Tag verbrachten wir mit ausruhen und Cocktails trinken.
    Am Abend gingen wir wieder ins Atlantik, wo wir die ganze Reise über am selben Tisch unser Abendessen einnahmen.




    Während dem Essen frischte der Wind auf und unser Kreuzfahrtdirektor Andre verkündete über die Lautsprecher eine etwas schaukelige Nacht.
    Am späten Abend gab es noch die Poolparty, die aber durch den böigen Wind recht mager besucht war.
    Wir blieben auch nicht lang und gingen nach einem letzten Absacker auf die Kabine.



    07.11.2019 Lissabon sonnig 21°C



    Unser erstes Frühstück heute war ein sehr schnelles, denn wir wollten die Einfahrt in den Tejo in Lissabon nicht verpassen. Wir verfolgten die Durchfahrt unter die Ponte du 25.Abril auf Deck 12, wo schon viele Passagiere Stellung bezogen hatten. Wir fanden auch einen guten Platz und verfolgten die Vorbeifahrt an der Statue Cristo Rei, am Torre de Belem, am Seefahrerdenkmal und vorbei am Praça do Comércio sowie das Anlegen im Hafen von Lissabon.










    Vor uns hat schon die Brilliance of the Sea festgemacht.




    Die ganze Zeit der Einfahrt erklärte ein Lektor die Sehenswürdigkeiten und gab Tipps für Besuche und Warnungen vor Taschendiebstählen.


    Danach gab es für uns noch ein 2. Frühstück im Buffetrestaurant, bevor wir das Schiff verließen.




    Unser Weg führte uns zum Fährhafen, von wo wir mit einer Fähre auf die andere Seite des Tejo übersetzen wollen. Die Fahrt kostet Hin- und Rückfahrt 3,00 € und dauert knapp 15 Minuten. In Cacilhas fährt ein Bus (Linie 101) für 1,45 € (einfach) direkt zur Christus Statue. Es dauerte auch nicht lang, bis der Bus kam.



    Wir stiegen direkt an der Statue aus und waren ganz überwältigt von den riesigen Dimensionen. Das Gelände um die Statue ist sehr gepflegt und es befinden sich ein SB-Cafe sowie ein Souvenirgeschäft unterhalb des Monuments.


    Blick von der Aussichtsplattform auf den Parkplatz und zum Eingang



    Ein Fahrstuhl (5,00 € pro Person) im inneren des riesigen Sockels bringt uns bis kurz vor die Aussichtsplattform in luftiger Höhe. Die letzten Meter geht es über eine enge Wendeltreppe. Von oben hat man dann einen grandiosen Rundumblick auf Lissabon, den Tejo und die Ponte du 25.Abril.
    Wir schießen eine Menge Fotos und genießen die Aussicht, bevor wir uns wieder auf den Weg nach unten machen.







    Unten angekommen gönnen wir uns noch einen Kaffee und benutzen die dortige Toilette, bevor wir mit dem Bus zurück zur Fähre fahren. Wir überqueren den Tejo abermals und steigen am Fähranleger Cais do Sodre in einen Hop on Hop off Bus, der gerade dort hält. Die Fahrkarte für 22,00 € ist 48 Stunden gültig und man kann damit 4 Linien befahren. Für uns lohnt es sich, da wir ja Overnight in Lissabon sind. So können wir am nächsten Tag noch eine Runde mit der blauen Linie fahren.




    So langsam stellt sich der Hunger ein und als wir mit dem HoHo Bus am Hafen sind, beschließen wir wieder zurück auf`s Schiff zu gehen. Dort gibt es dann erst einmal eine Kleinigkeit vom Cliff 24 und danach noch ein kleines Schläfchen.


    Keiner hat mehr richtig Lust auf Lissabon bei Nacht und so gehen wir zum Abendessen wieder ins Atlantik.


    Danach gibt es im Theater die Show „Tanz auf dem Vulkan“ und nach einem letzen Absacker fallen wir Müde in unser Bett.




    08.11.2019 Lissabon sonnig 18°C

    Die Brilliance of the Seas liegt ebenfalls noch im Hafen und wird heute noch in Richtung Florida aufbrechen.


    Nach einem ausgiebigen Sektfrühstück verlassen wir das Schiff um nochmals eine Runde mit dem HoHo Bus zu fahren. Wir fragen am Hafenausgang, bewaffnet mit dem Busfahrplan, einen Security Mitarbeiter nach der nächsten Haltestelle. Er schickte uns nach rechts etwa 700-800 Meter weiter sei die Haltestelle. Als wir dort waren gab es aber keinen Hinweis auf unsere Linie. Wir irrten eine längere Zeit umher und wollten gerade zurück zum Schiff, als doch noch ein Bus kam und direkt vor uns hielt. Wir stiegen ein und los ging es. Der erste Stopp war dann direkt gegenüber vom Schiff. Na so was, hätte uns der Security-Mitarbeiter ja auch sagen können, aber egal wir saßen ja jetzt drin.


    Die Route führte uns in den Osten von Lissabon. Vorbei am Estádio da Luz vom Fußballclub Benfica Lissabon, dem Flughafen und dem Expo Gelände. Nach 2 Stunden waren wir wieder an der Haltestelle gegenüber vom Schiff.







    Da wir schon 14.00 Uhr ablegten, blieb leider keine Zeit mehr, um auf der Rua Augusta, der Einkaufsstraße von Lissabon noch etwas zu bummeln also gingen wir wieder zurück auf`s Schiff.


    Bevor wir das Ablegen verfolgen, gehen wir noch im Atlantik-Restaurant zum Mittagessen. Das Auslaufen verfolgen wir vom Promenadendeck aus.
    Uns wurde schon vom Kapitän auf dem Atlantik starker Seegang angekündigt, der dann auch bald spürbar war, als wir den Tejo verlassen hatten.




    Der Rest des Tages verlief ruhig und nach einem tollen Abendessen im Atlantik und einem Absacker in der TUI Bar, fielen wir wieder in unser bequemes Bett.



    09.11.2019 Seetag bewölkt bis sonnig 20°C

    Heute war wieder ein ruhiger Seetag.



    Am Vormittag gab es die Kapitänsfragestunde mit Helge Wrage und einigen seiner Offiziere. Diese war wie immer sehr interessant.


    Gleich im Anschluss gab es auf dem Pooldeck das Austernbuffet. Ich gönnte mir eine schlüpfrige Auster und war doch etwas enttäuscht, denn es gab keine Salate bzw. andere Meeresfrüchte dazu. Dies war vor 2 Jahren anders.





    Nach dem Abendessen besuchten wir die Show der Artisten, die im vollbesetzten Theater sehr gut ankam. Für die meisten Künstler war es der letzte Auftritt dieser Tour, denn sie hatten alle schon 6 Monate auf der Mein Schiff Herz hinter sich und durften morgen im Hafen von Funchal ausschiffen und zu ihren Familien nach Hause fliegen.


    Wir gingen nach dieser tollen Vorstellung müde vom nichts tun in unsere Kojen.



    10.11.2019 Funchal bewölkt bis sonnig 23°C

    Wir verfolgten vor dem Frühstück die Einfahrt in den Hafen von Funchal.Am neuen Pier, direkt am CR-Museum lag schon die Artania und vor uns hatte schon die Azamara Journey angelegt.




    Meinen Mann quälten seit heute Nacht starke Schmerzen im Fuss und somit mussten wir unseren Tag etwas umdisponieren. Wir wussten nur nicht so recht, was wir machen sollten, daher nahmen wir erst einmal den Shuttelbus (9,00 €) von TUI, der uns in die Innenstadt fuhr.
    Kaum waren wir aus dem Bus ausgestiegen, kamen schon ein paar Taxifahrer und boten ihre Rundfahrten an.
    Das war die Lösung! Wir einigten uns mit einem Fahrer darüber was wir sehen wollten und über den Preis und schon saßen wir alle im Taxi.


    Unsere erste Station war der Skywalk auf dem Cabo Girao. Es waren noch keine Reedereibusse da und somit war es noch nicht überfüllt. Wir hatten genug Zeit um die Aussicht von Europas höchster Steilklippe zu geniessen.



    Danach ging unsere Fahrt nach Camara de Lobos. Auch hier hatten wir wieder genügend Zeit, um durch das kleine Fischerdorf zu schlendern. Nelson, unser Taxifahrer legte uns ans Herz, einmal das Nationalgetränk von Madeira den Poncha, zu probieren. Na ja unser Geschmack war es nicht.







    Nächster Stop war der Praia de Garajau, ein Strand, der mit einer Seilbahn erreichbar ist. Wir fuhren mit einer Gondel ca.200 Meter in die Tiefe. Unten angekommen erwartet einen der für Madeira übliche Steinstrand und eine tolle Bucht mit einem kleinen Restaurant.
    In Richtung Süden kann man bis in zum Hafen von Funchal blicken.








    Wieder oben angekomen, liefen wir zur Cristo Rei Statue, die sich gleich neben der Seilbahn befand. Von diesem Aussichtspunkt hat man einen herrlichen Blick über den Atlantik und das Naturschutzgebiet Garajau.







    Die Cristo Rei Statue ist mit ihren 14 Metern natürlich nicht so imposant wie die Cristo Rei Statue in Lissabon.


    Unser Fahrer wartete immer geduldig auf uns und nun ging es wieder zurück nach Funchal. Unterwegs hielten wir noch einmal an einem schönen Aussichtspunkt, wo wir einen tollen Blick über Funchal hatten.




    Wir hatten eine schöne Rundfahrt bei der man wenig laufen musste und so hatte auch mein Mann seine Freude daran.
    Sein Fuss schmerzte aber immer noch und so entschieden wir uns, in der Innenstadt von Funchal nochmals eine Pause einzulegen. Wir entschieden uns für Ritz-Cafe, da man dort freies Wlan hatte. Ich schlenderte allein noch etwas durch den Park „Jardim Municipal“ und staunte über die bunte Vielfalt im November.






    Danach brachte uns der Shuttelbus zurück zum Schiff.


    Nach einer kurzen Ruhepause machten wir uns frisch und gingen zum Abendessen ins Atlantik-Restaurant. Unser Tisch am Fenster war heute viel wert, denn wir konnten während der Vorspeise einen schönen Sonnenuntergang beobachten.





    Nach einem Absacker in der TUI Bar war auch dieser Tag für uns zu Ende.




    11.11.2019 Seetag sonnig 23°C

    Wie Seetage sind - Erholsam.
    Heute gab es zum Frühstück das Kaviarbuffet – lecker!
    Ansonsten nichts aufregendes.















    Fortsetzung folgt!

  • 12.11.2019 St.Cruz la Palma sonnig 23°C




    Nach einem ausgiebigen Frühstück verlassen wir ohne Plan das Schiff. Am Hafen warten schon viele Taxis auf Kundschaft.
    Wir entscheiden uns nach der tollen Tour von Funchal , nochmals für eine Taxifahrt. Als wir den ersten wartenden Fahrer fragten, ob er deutsch spricht verneinte er. Also den nächsten Fahrer gefragt – Antwort wieder nein. Der dritte Fahrer mit einem älteren Mercedes 190er sagte er habe einen Audioguide auch in deutscher Sprache.
    Wir entschieden uns für diesen Fahrer. Beim Einsteigen stellte mein Mann fest, er hat gar keinen Platz im Auto. Also alle wieder raus aus dem Auto und einen Fahrer gesucht der einen Audioguide und ein großes Auto hat. Zum Glück gab es in der Schlange weiter hinten jemanden, der alle Anforderungen erfüllte.



    Carlos, so hieß der Taxifahrer hatte einen 7-Sitzer mit Rollstuhlrampe. Wir einigten uns auf eine Rundfahrt von 4 Stunden und einen angemessenen Preis.


    Carlos fuhr uns zur Keramikwerkstatt El Molino. Dort hatten wir etwas Zeit den Handwerkern bei ihrer Arbeit zu zuschauen. Rund um das Gebäude befand sich ein herrlicher Naturgarten mit einer alten Windmühle, sowie einem herrlichen Blick über die Stadt Villa de Mazo im Osten La Palmas.






    Nun ging es zum Höhepunkt des heutigen Tages, zum Vulkan San Antonio. Dort gingen wir zuerst ins Besucherzentrum um ein wenig von der Geschichte des Vulkans zu erfahren.
    Danach führte uns ein Vulkanasche-Weg entlang des Kraters. Am Ende des Weges hatte man einen tollen Blick auf den Vulkan Teneguia, der 1971 ausgebrochen war. Zurück ging es den selben Weg am Krater entlang, wie wir gekommen sind.











    Mit dem Auto ging es weiter über eine gut ausgebaute Strasse zur Plaza de La Glorieta , einem sehr schönen Mosaik-Garten.
    Dieser Garten ist mit Mosaiken und Skulpturen angelegt.







    Wir machten ein paar Fotos und schon ging es weiter zum Nationalpark Caldera.


    Wir fuhren bis zu einem Parkplatz, den man nur Benutzen darf, wenn man ihn vorher reserviert hat. Dort stiegen wir aus und liefen ein paar Meter zum Aussichtspunkt La Cumbrecita. Von dort hat man einen herrlichen Blick über die vielen Schluchten. Leider blies hier ein sehr stürmischer Wind, sodass wir hier nur sehr kurz verweilten.








    Die Fahrt ging zurück durch den Nationalpark zum Aussichtspunkt Mirador de la Concepcion. Von hier hat meinen einen grandiosen Blick auf Santa Cruz.



    Der letzte Halt war am Ende einer Strasse, von wo man eine tolle Sicht auf den Hafen hatte und die Mein Schiff Herz sehr gut sehen konnte. Dann war auch dieser Ausflug vorbei.




    Carlos setzte uns direkt vor dem Schiff ab. Wir bezahlten ihn und gingen wieder an Bord.


    Dort gab es im Buffetrestaurant erst einmal einen Snack und etwas zu trinken.


    Es war noch etwas Zeit sich auszuruhen, bevor wir uns für das Abendprogramm fertig machten.
    Das Abendessen nahmen wir wieder im Atlantik-Restaurant ein wo heute ein riesiges Käsebuffet aufgebaut war.




    Später gab es als krönenden Abschluss das Schokoladen-Früchtebuffet am Pool. Nicht das wir nach dem Abendessen noch hunrig gewesen wären, aber Platz für etwas süßes war immer.
    Da es Abends doch etwas abkühlt, holten wir unsere Fleecejacken aus der Kabine und suchten uns am Pool einen schönen Platz.
    Die neuen Tänzer und Tänzerinnen des Theaters hatten sich schon Kostüme angezogen und fegten bei fetziger Musik über das Pooldeck.
    Punkt 22 Uhr wurde das leckere Buffet eröffnet. Man kann gar nicht so viel Essen wie man eigentlich gern möchte, da man noch satt vom Abendessen ist.







    Nach einem letzten Cocktail fallen wir müde ins Bett.

  • 13.11.2019 San Sebastian/La Gomera windig 22°C




    Gut Ausgeschlafen und nach einem schönen Sonnenaufgang trafen wir uns im Atlantik-Restaurant zum Frühstück.
    Wir haben heute nichts bestimmtes vor und wollen uns nur durch San Sebastian treiben lassen.


    Als wir das Schiff verlassen, werden wir kräftig vom Wind duchgeblasen, aber die Temperatur ist angenehm.




    Nicht weit vom Hafen befindet sich die Einkaufsstraße von San Sebastian., die wir einmal hoch und wieder runter gelaufen sind.
    Am Anfang der Straße waren ein paar Zelte aufgestellt unter denen ein Basar stattfand und eine Gruppe in Landestracht gekleideter Männer und Frauen einen Tanz aufführten und die danach noch einen Einblick in die Kommunikation mit der Pfeiffensprache gaben.




    Da heute der letzte Tag war, ging es wieder zurück auf das Schiff, wo ich anfing die Koffer zu packen. Dies geht heimwärts meistens schneller, da man ja nicht alles perfekt zusammenlegen muss.


    Am Abend trafen wir uns wieder mit unseren Freunden im Atlantik-Restaurant, wo wir zum letzten Mal das hervorragende Johann Lafer Menü essen durften.


    Unseren letzten Absacker tranken wir in der TUI Bar und bald ging es dann auf die Kabine, um auch die letzten Sachen noch im Koffer zu verstauen um die Koffer dann vor die Kabinentür zu stellen.. Zum Glück waren wir noch rechtzeitig, denn die Abholung der Koffer in unserem Gang hatte schon begonnen.


    Für uns begann die letzte Nacht auf der MS Herz!

  • 14.11.2019 Santa Cruz/ Teneriffa wolkig 20°C

    Nach einer ruhigen Nacht trafen wir uns morgens 7.30 Uhr im Atlantik-Restaurant zum Frühstück. Es war schon viel los, aber wir hatten Glück unser 8er Tisch in der Mitte vor dem Panoramafenster war noch frei. Wir konnten in Ruhe frühstücken, da erst 9 Uhr die Kabinen geräumt sein müssen.


    Nachdem wir unsere letzten Sachen im Trolley verstaut hatten, nochmals einen Blick in jeden Schrank und unters Bett geworfen hatten, damit ja auch nichts liegen bleibt, verließen wir die Kabine.


    Wir hatten bis zum Check out noch fast eine Stunde Zeit und diese nutzten wir für den Abschieds-Cocktail.


    Der Check Out verlief schnell und wir verließen das Schiff. Im Terminal suchten wir unseren Koffer und stellten uns in der Warteschlange für den Bustransfer an. Knappe 30 Minuten später saßen wir im Bus, der uns zum Flughafen nach Teneriffa Süd brachte.









    Am Flughafen suchten wir nach unserem Check In Schalter uns stellten uns dort an.



    Zum Glück waren die Koffer nicht schwerer als auf dem Hinflug, Bordkarten ausdrucken und schon war der Check In erledigt.


    Die restliche Stunde bis zum Abflug schlenderten wir noch etwas durch die Shops und schon wurde unser Flug aufgerufen zum Boarding.


    Der Flug verlief ruhig und somit landeten wir auch fast 30 Minuten früher als geplant in Frankfurt. Jetzt wusste ich auch, daß wir unseren letzten Zug mit Anschlusszug in Offenburg erreichen würden.


    Am Kofferband war eine riesige Schlange und es dauerte eine Ewigkeit bis wir alle unsere Koffer hatten.


    Wir machten uns auf den Weg zum Bahnhof und unser Zug rollte kurz danach schon ein.
    Leider hatten wir keine Sitzplätze reserviert und der Zug war recht voll und somit mussten wir die meiste Zeit im Bordbistro stehen. Ab Mannheim wurde es etwas besser und wir konnten bis Offenburg noch sitzen.
    In Offenburg mussten wir alle aussteigen. Unsere Freunde wurden schon erwartet und wir verabschiedeten uns. Lange dauert es ja nicht, bis wir wieder zusammen auf Reisen gehen.
    Wir stiegen in den Regionalexpress nach Donaueschingen ein und waren kurz vor Mitternacht wieder zu Hause.



    Das war unsere schöne Reise zu den kanarischen Inseln. Ich hoffe es hat euch auch ein klein wenig gefallen.


    Die Qualität der Bilder ist leider nicht so gut, aber bei mir hat schon nach dem ersten Fmeine Digicam den Geist aufgegeben und somit sind dies alles Handyfotos.


    Liebe Grüße Heike

  • Liebe Heike,


    vielen herzlichen Dank für diesen sehr schönen und ausführlichen Bericht, den ich mit Vergnügen gelesen (und angeschaut) habe! Für deine Fotos brauchst du dich keineswegs zu "entschuldigen", denn ich finde sie zum überwiegenden Teil überaus gelungen und stimmungsvoll! =27=
    Dass deine "eigentliche" Kamera ihren Dienst verweigert hat, ist natürlich ärgerlich. Für mich als ambitionierte Hobbyfotografin wäre das auf einer Schiffsreise ein absoluter Albtraum. (Wahrscheinlich würde ich dann aus Reflex auch ohne Kamera in der Hand einfach so tun, als fotografierte ich - einfach, weil ich es so gewohnt bin und es so gerne mache... =81= Blöd nur, wenn dann zu Hause die Fotos fehlen...) Ich wünsche dir, dass du solch einen Schrecken so schnell nicht wieder erleben musst und freue mich umso mehr über deinen schön bebilderten Bericht!


    Nochmals vielen Dank dafür, dass ich virtuell mit euch mitfahren durfte! 00rk00

  • @naggi64
    Liebe Heike,
    mit ganz viel Freude habeich gerade Deinen schönen Reisebericht gelesen. Die Tour hat mir sehr gut gefallen. Danke auch für die Fotos, die die einzelnen Häfen gut beschreiben.

    LG
    Siegrid


    diverse Reiseberichte veröffentlicht

    mit Schwerpunkt Oceania Cruises und Phoenix,

    aber auch Celebrity, Royal Caribbean, Princess, HAL, TUI Cruises und Aida



  • @naggi64


    Moin Heike,


    Auch von mir ein Dankeschön für Deinen Bericht mit vielen mir auch bekannten Destinationen!!
    Das mit Deiner Kamera ist - gerade im Urlaub - natürlich besonders ärgerlich!
    Konnte man Dir da im Fotoshop nicht helfen??


    Guten Rutsch schon mal!
    LG Klaus

    Cruise Profil: ++ 18 KF ++ 156 Tage ++ 14 Schiffe ++ 4 Reedereien ++ 110 Häfen ++
    Schiffe: AIDA Diva, Bella (2x), Blu, Mar, Perla (2x), Sol, Nova # Phoenix Albatros (3x), Artania, Amera # TUI MS2 (alt), MS4 # MSC: Armonia, Musica
    COMING SOON: Juli 2021 AIDAsol - Visby (5 Tage) # Oktober 2021 MS Annika ~ Holland-Belgien-Impressionen (5 Tage) # Juni 2022 MS Artania ~ Vom Mittelmeer bis zur Nordsee (18 Tage) # September 2022 MS Artania ~ Inselwelten des Atlantiks (19 Tage)

  • Hallo Heike,
    super, du hast es noch rechtzeitig vor unserer Abfahrt mit der Herz in der kommenden Woche geschafft, diesen tollen, mehr als informativen, Bericht zu erstellen.
    Klasse. Danke, dass auch Dein Herz beim Schreiben "gelesen" werden durfte. Bei einer Tasse Tee habe ich entspannt den Bericht genossen.
    Ich finde Ihr habt das super mit den Taxis und den Fahrern gelöst. Bei 4 Leuten ist der Preis pro Kopf dann ja auch sicherlich meist passend und nicht endlos überteuert und wie Du geschrieben hast, manchmal ist man auch schneller an einem Ort, bevor die Busse anrollen.
    Darf ich fragen wo oder wie man auf die Aussichtsstelle mit seitlichen Blick auf Funchal erhaschen kann? Wisst ihr das noch? Ich sah auf dem einen Bild eine Mehrfachsteckdose. Sind diese sehr rar an Bord, sodass sich dies empfiehlt (vor allem bei meinem ganzen Equipment)?
    Habt ihr bewusst nach einer Tischnummer gefragt? Wenn ja, gibt es einen guten Tischnummernkreis für vier Personen, hihi.
    Alles in allem freue ich mich nun noch mehr auf die kommende Woche mit der alten Lady. Da wir uns auf Funchal dieses mal ein Auto gemietet haben (wie auch auf den Azoren) werde ich wohl einige Punkte noch mal, da unsere Väter mitfahren, auch anfahren und freu mich dank der Bilder nun umso mehr.
    Toller Bericht für einen Montag (heute ist doch Montag, oder) um richtig loszulegen.

    2018 Mein Schiff 1 · Queen Victoria · Norwegian Jade ||| 2019 Mein Schiff 2 · MSC Orchestra · Mein Schiff 4 · MSC Meraviglia · MSC Grandiosa
    2020 Mein Schiff Herz · Mein Schiff 3 · MSC Grandiosa ||| 2021 Mein Schiff 4


    Meine Reisevideos

  • =thx= @BV1, @Cobupu, @uschisiggi, @Gitte, @osna1, @Roter Specht, @Cooper für euer Lob und positives Feedback.



    Dass deine "eigentliche" Kamera ihren Dienst verweigert hat, ist natürlich ärgerlich

    ...ja das stimmt, aber nichts desto trotz habe ich mit meinem Handy über 2000 Fotos gemacht und mit den Bildern der Anderen waren es fast 5000 Fotos.


    Natürlich waren es bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang (mein Lieblingsmotiv) schon gleich mal 10-15 Bilder am Stück und die Pflanzenwelt ist ja auch recht bunt und üppig (mein zweit liebstes Motiv) =81=


    dass du deine Kamera wieder flott kriegst.

    ... nein leider nicht =001weinen100= , aber ich habe schon Ersatz, denn in 11 Tagen sind wir ja auf der Costa Smeralda und da will ich ja auch Fotos machen, also musste schnell eine Neue her. ==fotograf==

    Das mit Deiner Kamera ist - gerade im Urlaub - natürlich besonders ärgerlich!
    Konnte man Dir da im Fotoshop nicht helfen??


    Das ärgerliche war, dass ich nur 1 Foto gemacht habe und dann war sie kaputt. Die Kamera war schon älter und auch nicht hochwertig und da war der Wunsch nach einer neuen gleich da. Ich wollte aber keine auf dem Schiff kaufen (wenn es überhaupt welche gab), wegen der Garantie und weil ich auch mal Stiftung Warentest lesen wollte.


    War denn Eure Kabine trotz Lage unter der Küche ruhig?


    ...na ja so richtig ruhig war sie nicht. Es wurden immer irgendwelche Klapperwagen umher gefahren, irgendetwas fiel immer zu Boden und das bis nach Mitternacht und dann schon am frühen Morgen wieder =51=


    Mal war es störend und dann wieder nicht, je nachdem was man getrunken hatte =188= und wie tief man geschlafen hat. Mein Mann fand es störender als ich.



    super, du hast es noch rechtzeitig vor unserer Abfahrt mit der Herz in der kommenden Woche geschafft

    ...habe mich extra wegen Euch beeilt. ;)


    Darf ich fragen wo oder wie man auf die Aussichtsstelle mit seitlichen Blick auf Funchal erhaschen kann? Wisst ihr das noch? Ich sah auf dem einen Bild eine Mehrfachsteckdose. Sind diese sehr rar an Bord, sodass sich dies empfiehlt (vor allem bei meinem ganzen Equipment)?
    Habt ihr bewusst nach einer Tischnummer gefragt? Wenn ja, gibt es einen guten Tischnummernkreis für vier Personen, hihi.


    ...Mehfachsteckdosen gibt es an der Rezeption in größeren Mengen (die eigene wird bei der Einschiffung bis zur Abreise einbehalten) am besten gleich nach der Kabinenfreigabe eine holen. Nein wir haben nach keiner


    Tischnummer gefragt. Da wir immer recht früh Essen gehen, war die Auswahl an freien Tischen noch groß und wir haben am ersten Abend gesagt, das wir gern am großen Fenster sitzen möchten. Die anderen Abende sind wir


    dann einfach zu "unserem" Tisch gegangen. Am Heck ist es dann recht ruhig beim Essen, nicht immer so ein Gewusel und wir haben auch fast immer 3 Stunden gesessen.


    Die Aussichtsstelle war auf dem Weg von der Cristo Rei Statue nach Funchal und hieß Miradouro das Neves.



    Jetzt wünsche ich noch allen einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr !!!


    Liebe Grüße Heike

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