Reisebericht: MSC Fantasia - östliches Mittelmeer - November 2014

  • Nachdem mir Max sein :ok: gegeben hat, hier ein Reisebericht von einer Reise, die allerdings schon 4 Jahe zurück liegt


    Reisebericht MSC Fantasia – östliches Mittelmeer
    vom 13.11.2014 – 24.11.2014


    Im Jahr 2014 hatten wir uns entschieden, die Route durch das östliche Mittelmeer zu bereisen. Am Jahresanfang ging es mit der Suche, nach passenden Angeboten los. Wir konnten uns irgendwie nicht so recht entscheiden, mit welcher Reederei wir fahren sollten und so vergingen fast 4 Monate, ohne ein Ergebnis. Doch dann kam ganz unerwartet ein Angebot von einem Busunternehmen, welches genau das beinhaltete, was wir suchten und zu einem super Preis.


    Route:
    Genua Abfahrt: 17:00 Uhr
    Seetag
    Katakolon 12:00 – 18:00 Uhr
    Seetag
    Haifa 13:00
    Haifa 19:00 Uhr
    Seetag
    Piräus 07:30 – 18:30 Uhr
    Seetag
    Seetag
    Rom 09:00 – 19:00 Uhr
    Genua Ankunft: 09:00 Uhr


    Ich bin Happy.


    Gleich am nächsten Tag habe ich diese Reise inkl. Getränkepaket gebucht und dabei noch erfahren, das eine Reiseleitung dabei ist.
    Die Freude war groß und die Wartezeit lang. Ich brauchte mich nicht zu beeilen, was die Ausflüge angeht, denn es waren ja über 6 Monate Zeit dazu.
    So sammelte ich nach und nach Informationen über die jeweiligen Häfen und die Sehenswürdigkeiten. Im Sommer dann der Schock! MSC hat eine Routenänderung wegen der Unruhen in Israel vorgenommen. Dies ist zwar löblich, aber für uns ärgerlich, da Haifa eigentlich der Höhepunkt dieser Reise für uns war.
    Es dauerte auch noch ein paar Tage, bis wir die genaue Route wussten.


    Es wurden außer 2 Tage Haifa, noch 2 Seetage gestrichen und hinzu kamen dafür:
    Rhodos 08:00 – 16:00 Uhr
    Izmir 09:30 – 17:00 Uhr
    Valletta 08:00 – 18:00 Uhr
    Messina. 08:00 – 14:00 Uhr


    Na ja Sicherheit geht vor und so machten wir uns nun um die hinzu gekommenen Häfen/Städte Gedanken, was es dort zu Entdecken gibt.


    Irgendwann kam dann vom Reisebüro ein Schreiben mit einem eigenen Ausflugsprogramm, welches wir buchen konnten. Da wir auch einige Ausflüge selbst organisieren wollten, haben wir uns für 3 geführte Ausflüge entschieden.


    Auch die längste Wartezeit ist einmal zu Ende und so kamen unsere letzten Tage vor dem Urlaub.
    Diese sind ja meistens recht hektisch und so war es auch bei uns.


    Tag Anreise Genua
    Am 13.11.2014 wurden wir um 2.30 Uhr zu Hause mit einem Buszubringer abgeholt und 1 Stunde später startete auch schon der große Reisebus Richtung Genua. Die Fahrt verlief ruhig und gegen 11.00 Uhr waren wir in Genua.. Das Wetter war sonnig und auch mit 12° C angenehmer, als bei uns im Schwarzwald.


    Die Fantasia lag auch schon im Hafen und war im Gegensatz zur Costa Serena noch ein Stück größer. Dies gefiel uns natürlich sehr gut.
    Der Check In begann bereits um 11.30 Uhr und wir waren innerhalb einer halben Stunde auf dem Schiff.


    MSC Fantasia in Genua



    Swarowski Treppe im Atrium



    Das Atrium empfing uns mit viel Glitzer und einem hellen Gesamteindruck. Zum Schiffsrundgang wollten wir erst nach dem Bezug der Kabine starten und so begaben wir uns auf Deck 14 zum SB-Restaurant Zansibar


    Dort konnten wir zu Mittag essen und auf die Freigabe der Kabinen warten. Das Bier schmeckte uns, auch wenn es in Plastikbechern serviert wurde da sich das SB-Restaurant gleich hinter der sehr schönen Poollandschaft befindet.


    So gegen 13.30 Uhr wurden die Kabinen frei gegeben und wir machten uns auf die Suche nach unserer. Wir hatten eine Innenkabine auf Deck 10 gebucht und fanden sie auch rasch. Wenn man schon einmal eine Kreuzfahrt gemacht hat, ist die Orientierung nicht mehr so schwer, wie beim ersten mal. Die Kabine war ausreichend groß mit Schreibtisch, Schrank, Regal, Sessel und natürlich einem Doppelbett. Durch mehrere Spiegel in der Kabine, wirkte diese etwas größer, als sie eigentlich war. Für uns aber allemal ausreichend, da wir uns nicht unbedingt auf der Kabine aufhalten. Unsere Koffer waren auch schon da und die Begrüßungszeitung mit wichtigen Informationen lag auch auf dem Bett. Ich packte gleich die Koffer aus und hatte auch genügend Stauraum, um alles in den Schrank zu räumen. Kleiderbügel waren auch genügend vorhanden.


    Bis zur Rettungsübung war noch etwas Zeit und so konnten wir uns auf die Erkundung des Schiffes begeben. Da wir ja schon auf Deck 10 waren, wollten wir von oben nach unten gehen.


    Zuerst wurde der Außenbereich und die Poollandschaft inspiziert. Auf Deck 14 an den Außenpools sind links und rechts davon hinter Glasscheiben und überdacht von Deck 15 mehrere Tische und Stühle gestellt. Dort sind auch einige Tische als Raucherbereich ausgewiesen und diese waren immer gut besucht. Dort konnte man sich sehr gut verweilen, da sich auch eine Bar dort befand. Durch die Glasscheiben und die Überdachung war es dort windstill und man hatte natürlich eine gute Sicht aufs Meer.






    Danach sind wir nach unten durch die verschiedenen Bars und ins Atrium. Kurz vor dem Auslaufen war noch die Rettungsübung, welche für uns im Casino statt fand. Es war eher eine legere Demonstration und daher auch alsbald vorüber.


    Wir hatten die erste Essenssitzung im Restaurant Red Velvet auf Deck 6. Das Restaurant war in rotem Plüsch gehalten, sehr eng bestuhlt und irgendwie auch ein düsterer Raum. Hat uns nicht so gefallen. Das Essen und die Auswahl an Speisen war aber sehr gut. Auch unsere beiden Tischkellner waren auf Zack und hatten ab dem 2. Abend auch ihren Rhythmus gefunden.


    Wir sind dann nach einem letzten Cocktail auch bald auf die Kabine, denn der Tag war lang und anstrengend.


    2. Tag Seetag sonnig 19°C
    Das Frühstück wollten wir, wie bei Costa gewohnt im Bedienrestaurant einnehmen. Auf der Fantasia war dies das Restaurant Cherchio d`Oro, aber wir waren enttäuscht. Es gab kein aufgebautes Buffet und wir mussten beim Kellner alle Einzelteile bestellen. Dann kam irgendwann der Kaffee, aber keine Brötchen oder sonstiges dazu. Als dann endlich der Rest kam, war der Kaffee schon leer und eine zweite Tasse gab es dann nicht mehr, weil die Kellner nirgends mehr zu sehen waren. Der Tag fing ja gut an, so ohne richtiges Frühstück. Da es ja auch im SB Restaurant ein Frühstück gibt, sind wir dann dorthin und es gab alles, was wir zu einem guten Start in den Tag brauchen. Einen Tisch in Nähe des Pools hatten wir zum Glück auch gefunden und so gab es innerhalb kürzester Zeit ein 2. Frühstück.


    Da es ein Seetag war hatten wir auch nichts vor und so konnten wir den Tag in der Sonne genießen. Im Laufe des Tage sollten wir am Stromboli vorbei fahren und die Straße von Messina passieren. Während der vorbeifahrt am Stromboli schien die Sonne und wir hatten einen tollen Blick auf den Vulkan.



    In der Straße von Messina war es teilweise bewölkt und es fing an zu regnen. Wir standen aber trotzdem an der Reeling, so wie viele andere auch und staunten, wie eng es doch zugeht.



    Am Abend war dann das Galadinner angesagt und nach einem Besuch im Theater gingen wir zu Bett.


    3. Tag Katakolon sonnig 20°C
    Nach dem Frühstück, welches wir heute gleich im Buffetrestaurant eingenommen haben, war bis zum Anlegen am Mittag in Katakolon noch etwas Zeit. Diese verbrachten wir mit auf Deck 14 an den Pools.


    Nachdem wir angelegt hatten und wir vom Schiff waren, sind wir Richtung Hafenausgang gelaufen. Ich hatte für Katakolon eigentlich außer etwas shoppen nichts geplant, da mich Olympia nicht so sehr interessierte.


    1.jpg


    Am Hafenausgang warteten schon verschiedene Busanbieter, welche Fahrten nach Olympia anboten. Mein Mann wollte dann doch nach Olympia fahren und so haben wir Tickets dafür gekauft. Die Fahrt dauerte etwa 45 Minuten und dann standen wir auch schon am Eingang von Olympia.


    Ich hatte immer noch keine Muse mir die „Steinhaufen „ anzuschauen und somit sind mein Mann und unsere Bekannten ohne mich zur olympischen Stätte gegangen.



    Ich habe währenddessen einen Stadtbummel gemacht mit anschließender Einkehr in eine griechische Taverne. Zur verabredeten Zeit haben wir uns wieder am Bus getroffen und sind zurück nach Katakolon gefahren. In Katakolon war dann noch etwas Zeit durch die einzige Einkaufsstraße zu bummeln, bevor wir wieder auf das Schiff sind.


    Nach dem Abendessen verbrachten wir noch einige Zeit in der Disco und dann war auch dieser Tag zu Ende.


    4. Tag Heraklion sonnig 21°C
    In Heraklion war eine Hop on Hop off Busrundfahrt mit einer Besichtigung von Knossos geplant, aber es kam etwas anders. Als wir das Schiff verlassen hatten und uns zur Orientierung vor dem Hafengebäude aufgehalten haben, wurden wir immer wieder von einigen, der zahlreichen Taxifahrer die vor dem Gebäude auf Kundschaft warteten angesprochen. Wir verneinten jedes mal, da wir ja eigentlich mit dem Bus fahren wollten. Doch dann sprach uns ein netter Herr in unserem Alter an und machte uns ein sehr gutes Angebot für 4 Stunden. Also wagten wir zum ersten mal eine Tour mit dem Taxi. Es stellte sich heraus, das er sehr viel von der Geschichte wusste und uns dies auch erklärte. Sein Deutsch war dank seiner deutschen Frau perfekt.


    Er fuhr uns zuerst nach Knossos, gab uns noch ein paar Informationen darüber und sagte, dass er auf dem Parkplatz auf uns warten würde. Nachdem wir alles gesehen und Fotografiert hatten, trafen wir ihn wieder auf dem Parkplatz.




    Danach ging unsere Fahrt in Richtung Altstadt. Dort hatten wir Zeit die Kirche Agios Titos zu besichtigten. Als nächstes fuhr er uns nahe an die



    Fußgängerzone, wo wir wiederum eine geraume Zeit zur Verfügung hatten. Wir schauten uns den Morosini Brunnen an und schlenderten etwas die Einkaufsstraße entlang.
    Zur vereinbarten Zeit trafen wir uns wieder am Taxi und Gregori, unser Fahrer hatte eine kleine süße Stärkung für uns dabei. Er sagte das es typisch griechisch sei.



    Wir ließen es uns schmecken und setzen dann unsere Fahrt Richtung Alter Hafen fort.
    Dort sind wir bis zur Festung gelaufen und wieder zurück. Am ausgemachten Platz trafen wir unser Taxi wieder.


    2.jpg


    Den Abschluss des Ausfluges machte ein Besuch im Restaurant, gegenüber der Festung. Gregori hat es uns empfohlen und er fuhr uns auch noch bis vor die Tür, obwohl die vereinbarte Dauer, die er uns zur Verfügung stand, schon längst abgelaufen war. Die restliche Strecke bis zum Schiff sind wir dann zu Fuss gegangen.



    Wir verfolgten noch das Auslaufen des Schiffes, bevor wir Richtung Red Velvet zum Abendessen gingen.


    Nach der abendlichen Theatervorstellung ging es noch für einige Zeit ins Casino, um anderen Gästen beim zocken zuzuschauen.
    Wir fielen Müde ins Bett.


    5. Tag Rhodos sonnig 21°C
    Für heute war der erste geführte Ausflug geplant. Nachdem alle von unserer Reisegruppe am Bus eingetroffen waren , sind wir zur Besichtigung der Akropolis von Rhodos aufgebrochen. Der Bus machte erst eine Panoramafahrt durch Rhodos, vorbei an den Säulen, wo angeblich der Koloss von Rhodos gestanden hat, hinauf zum Berg Monte Smith mit den Überresten der altgriechischen Akropolis von Rhodos.



    Auf dem Berg hatte man eine tolle Sicht auf die Stadt und den Hafen. Die Akropolis selbst ist nicht mehr ganz so gut erhalten. Vorbei am Klangtheater und einer olympischen Stätte sind wir wieder zurück zum Bus. Dieser fuhr uns dann wieder hinab ins Stadtzentrum von Rhodos. Von dort sind wir dann durch das Ritterviertel zum Großmeisterpalast gelaufen. Umgeben von dicken Festungsmauern und tiefen Festungsgräben fühlte man sich ins Mittelalter versetzt. Der Großmeisterpalast war schon beeindruckend.




    Nach der Besichtigung sind wir die alte Ritterstraße abwärts gelaufen. Interessant waren die Pflastersteine auf der Straße und die ehemaligen Herbergen mit ihren aufwändigen Fassadengestaltungen und einigen steinernen Wappen.


    3.jpg


    Unsere geführte Tour war dann auch schon beendet und wir hatten noch ein paar Stunden Zeit, bis unser Schiff auslaufen sollte. Diese verbrachten wir im türkischen Viertel, mit den unzähligen Souveniergeschäften. Den Abschluss unseres Ausfluges sollte ein richtiger griechischer Gyros sein. Wir fanden auch schnell ein einladendes Restaurant in der Nähe vom Seepferdchenbrunnen und dort ließen wir uns ein großes Bier und einen Gyros schmecken.



    Danach sind wir vorbei am Palast der Admiralität zurück zum Schiff gelaufen. Am Stadtstrand in Hafennähe haben wir dann noch einen mutigen Schwimmer beobachtet, bevor wir wieder durch die Schiffskontrolle sind. Uns hat Rhodos sehr gut gefallen.


    Am Abend gab es dann den 2. Galaabend und den Abschluss verbrachten wir wieder in der L'Insolito Disco.



    6.Tag Izmir sonnig 20°C



    Auf Izmir freuten wir uns besonders. Wir beobachteten nach dem Frühstück die Hafeneinfahrt und machten uns dann auch recht schnell auf den Weg, um das Schiff zu verlassen. Auch in Izmir war eine Hop on Hop off Tour geplant. Als wir am Hafenausgang waren stand auch schon ein Bus bereit, aber die Schlange am Ticketschalter war sehr lang. Als der Bus voll war standen immer noch sehr viele am Schalter und es hieß, dass es der einzige Bus sei. Uns war die Warterei zu lang und so haben wir beschlossen, auf andere Weise ins Stadtzentrum zu kommen.


    Auch hier warteten unzählige Taxis auf Kundschaft. Wir verhandelten mit einigen und nahmen dann ein Taxi, welches unseren Preisvorstellungen entsprach. Der Fahrer war aber noch gar nicht an der Reihe und musste dann irgendwelchen Beamten noch eine Strafe bezahlen. Ob sich die Taxifahrt für ihn gelohnt hat wissen wir nicht, da wir dann auch noch für den Besuch des Kemeralti Marktes einen anderen Guide treffen sollten.


    Zuerst ging unsere rasante Taxifahrt durch das Stadtzentrum zur Ausgrabungsstätte Agora. Dort hatten wir etwas Zeit zur Besichtigung, die aber ohne Führung nicht so interessant ist.



    Das nächste Ziel war dann der Aussichtspunkt Kadifekale. Wir fuhren durch enge Gassen, wo irgendwie die Zeit stehen geblieben ist. Auch auf der Samtburg, wie Kadifekale noch genannt wird, hatte man einen sehr schönen Ausblick über die Stadt und den Hafen sowie das Meer. Wir machten viele Fotos und mussten dann auch zur Weiterfahrt aufbrechen.



    Unser nächster Halt war dann der Uhrenturm, wo wir auf den Freund des Taxifahrers warten sollten, damit er uns sicher durch das Labyrinth des Kemeralti Marktes führen sollte. Es dauerte auch nicht lang. Bis wir uns gefunden hatten und los ging es.


    4.jpg


    Wir schlenderten einige Straßen durch den Markt, vorbei an zahllosen Geschäften mit allerlei Waren. Nach einer ganzen Weile beschlossen wir einen Döner zu essen. Unser Guide empfahl uns einen Kiosk, wo der Döner besonders gut war. Also nichts wie hin und einen Döner und einen türkischen Tee bestellt. Fazit: Uns schmeckt der deutsche Döner besser.


    Nach dieser Pause zeigte uns der Guide noch die Richtung, die wir zum Hafen laufen sollten. Wir bezahlten jetzt erst, den mit unserem Taxifahrer vereinbarten Preis und machten uns auf den Rückweg. Dieser führte uns noch ein wenig durch die Innenstadt und dann zur Promenade. Von dort war es noch ein ganz schön langer Fußmarsch bis zum Schiff.




    Auf dem Schiff gab es dann erst noch eine Stärkung und ein leckeres Eis, bevor wir uns für den Abend fertig machten.
    Heute wollten wir auch endlich einmal das 4D Kino testen.


    7. Tag Athen sonnig 22°C
    Nach dem Frühstück ging es heute zu einer geführten Tour, die uns die Akropolis näher erklären sollte. Wir stiegen in den für uns reservierten Bus und unsere Reiseleiterin begrüßte uns herzlich. Auf der Fahrt von Piräus nach Athen haben wir schon viel Wissenswertes über die Geschichte von Griechenland erfahren. Unser erster Halt war das Panathinaiko-Stadion- ein architektonisches Monument.




    Am Parlamentsgebäude wurde nur ein kurzer Foto stopp eingelegt und da keine Wachablösung war ging es rasch weiter.


    Wir schlängelten uns durch Athen bis zum Parkplatz vor der Akropolis. Alle Reiseteilnehmer lauschten den interessanten Erklärungen der Reiseleiterin und irgendwann war man oben auf der Akropolis. Nach der ausführlichen geschichtlichen Erläuterung über die Akropolis und dem Tempel der Athena Nike hatten wir noch etwas Zeit uns allein umzuschauen.




    5.jpg



    Unser Treffpunkt war dann der Ausgang der Akropolis und als wir dann wieder vollzählig waren haben wir zu Fuß die Plaka besichtigt.



    Auch dort hatten wir etwas Zeit und wir wollten noch einmal Gyros essen. Restaurant war schnell gefunden und auch die Bestellung war Ruck Zuck getätigt, denn die Zeit war knapp. Der Gyros und das Bier waren hervorragend und nach dem Essen mussten wir uns beeilen, damit wir zum Bus kamen. Wir waren die Letzten, aber doch pünktlich auf die Minute. Auch dieser Ausflug neigte sich dem Ende und so startete der Bus Richtung Hafen nach Piräus.


    Da wir in Piräus noch etwas Zeit bis zum auslaufen hatten, beschlossen wir noch eine Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn zu machen, die direkt am Hafen losfuhr. Diese dauerte ca. 1 Stunde und war ein totales Kontrastprogramm zu Athen.


    Der Abend verlief nach dem anstrengenden Tag sehr ruhig und wir gingen auch recht früh schlafen.



    8.Tag Seetag windig 21°C
    Heute war endlich mal ausruhen angesagt. Wir genossen die Sonne im Liegestuhl und ließen den ganzen Tag die Seele baumeln.




    9. Tag Valletta sonnig 22°C
    Der Tag begann frühzeitig, da wir die Hafeneinfahrt von Valletta nicht verpassen wollten, also sind wir gleich nach dem Frühstück auf Deck 14 gegangen um diese sehr schöne Einfahrt zu sehen.



    Als das Schiff freigegeben war sind wir auch gleich zum Ausgang, damit wir auch gleich vom Schiff konnten. Unser Plan war folgender:


    - Hop on Hop off Tour mit der roten Linie (südliche Tour) zur blauen Grotte
    - Bootsfahrt in der blauen Grotte
    - Rückfahrt nach Valletta
    - Stadtbummel
    - Besichtigung des Oberen Barrakka Garten


    An der Bushaltestelle standen schon viele Reisende und es gab auch ein fürchterliches Gedrängel . Wir bemerkten aber schnell, das es nicht unsere Linie war und so sind wir ein paar Meter weiter gelaufen. Dort waren nur wenige Passagiere, die die südliche Runde machen wollten. Der Bus kam dann auch recht schnell und wir hatten gute Plätze auf der oberen Etage. Die Fahrt, übrigens im Linksverkehr, führte uns ein Stück durch Valletta und dann über Land, vorbei am Flughafen zur Ortschaft Zurrieq


    Von dort fahren dann kleine Boote zum Höhlensystem. Wir waren mit die ersten an diesem Tag, die eine Bootsfahrt machen wollten und so saßen wir wenig später in einem dieser kleinen Boote, in welchem etwa 8-10 Personen Platz haben.



    Die Boote schippern vorbei an der felsigen Steilküste, bis hin zu einem Saal des Höhlensystems welches in einer atemberaubenden blauen Farbe schimmerte. Die Sonneneinstrahlung war perfekt und so wechselten sich die Farben ständig ab. Von hellblau über türkis bis dunkelblau war alles dabei.




    Die ganze Fahrt dauerte etwa 45 Minuten und war wirklich ein Erlebnis. Als wir wieder festen Boden unter den Füssen hatten, sind wir die Straße, entlang kleiner Souvenirläden zurück zur Bushaltestelle gelaufen. Der Ausblick über das Meer, oberhalb der Steilküste, war einfach nur schön.


    Zurück in Valletta sind wir am Busbahnhof am Triton Brunnen ausgestiegen, um von dort aus die Stadt zu Fuß zu erkunden. Die Einkaufsstraße war sehr lebhaft und verzweigt. Wir kamen vorbei an der dt. Botschaft und hatten dort einen wunderbaren Blick auf den Hafen und die MSC Fantasia.



    Unser nächster Weg führte uns zu dem oberen Bakkara Garten mit dem herrlichen Ausblick über den Grand Habour.



    In der Parkanlage gibt es viele Büsten bedeutender Persönlichkeiten, Bänke zum verweilen und einen Kiosk. Sehenswert ist auch Mittags 12 Uhr die Saluting Battery, das abfeuern der Kanone. Wie waren leider zu spät.


    So langsam machte sich Hunger breit und wir suchten uns in der Einkaufsstraße ein freies Plätzchen unter schattenspendenden Bäumen. Das Bier und die Pizza schmeckten und als wir fertig waren, haben wir beschlossen noch eine Stadtrunde mit der Bimmelbahn zu drehen.







    Es wurde Zeit den Weg Richtung Hafen anzutreten. Wir sind dann durch enge Gassen über viele Stufen hinunter zur Valletta Waterfront gelaufen. Gerade rechtzeitig, denn kurze Zeit später haben wir wieder abgelegt.


    Valletta war mit eine der schönsten Städte, die wir bisher besucht haben.



    Am Abend gab es wieder einen Galaabend und den Abschluss des Tages machten wir in der Bar Il Transatlantico bei einem Cocktail.


    .....Fortsetzung folgt



    Puhh, das ist ganz schön viel Arbeit. Ich muss viele Bilder ersetzen wegen dem DSGVO
    LG Heike

  • Puhh, das ist ganz schön viel Arbeit. Ich muss viele Bilder ersetzen wegen dem DSGVO


    Schau mal drüber Heike @naggi64
    5 Bilder hab ich noch etwas nach bearbeitet. Schau mal drüber, dann weißt du worauf wir leider in nächster Zeit verstärkt achten müssen! Freu mich schon auf deine Fortsetzung =27=

    Max
    Ich darf von Gesetzes wegen keine individuelle Rechtsberatung erteilen, also sind meine unjuristischen Aussagen nur meine persönlichen Meinungen und Ansichten
    Rechtschreibfehler sind Special Effects meiner Tastatur

    Follow us on: Facebook | Twitter |

  • 5 Bilder hab ich noch etwas nach bearbeitet. Schau mal drüber, dann weißt du worauf wir leider in nächster Zeit verstärkt achten müssen! Freu mich schon auf deine Fortsetzung

    Danke Max für die Arbeit, die du dir gemacht hast =27=
    Hätte ich nicht gedacht das diese Bilder schon dazu zählen. Werde bei der Fortsetzung noch mehr darauf achten.


    Schönen Freitag und einen guten Start ins Wochenende!


    Gruß Heike

  • ......und weiter geht`s


    10. Tag Messina sonnig 20°C
    In Messina lagen wir nur einen halben Tag. Wir wollten eine Hop on Hop off Stadtrundfahrt machen und ein wenig die Stadt erkunden.


    Als wir vom Schiff waren und das Hafengelände verlassen hatten, kamen schon Hostessen, die Tickets für eine Stadtrunde verkauften. Wir mussten noch etwa 20 Minuten warten, bis der Bus kam. Leider war es kein oben ohne Bus und so war die Sicht auch nicht so gut.


    Wir fuhren durch die Stadt, vorbei am Neptunspringbrunnen hinauf auf eine Anhöhe.



    Dort zeigte sich die Kathedrale Cristo Re. Die Aussicht über die Stadt und den Hafen sowie die Meerenge von Messina sollte man sich nicht entgehen lassen.



    Am Piazza Duomo mit dem Denkmal der jungfräulichen Madonna sind wir dann ausgestiegen, um die Stadt noch etwas zu Fuß zu erkunden. Für die weltgrößte astronomische Uhr mit den Figuren, die Mittags mit Musik zum Leben erweckt werden, war es leider noch zu früh.



    Nach einiger Zeit sind wir zur Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel„ gekommen. Dies ist eine sehr schöne Kirche und einen Besuch wert.



    Nach einem italienischen starken Kaffee sind wir wieder zurück zum Schiff.




    Am Nachmittag gab es noch die Informationen zur Ausschiffung, die wir auf keinen Fall verpassen wollten.
    Nach dem Abendessen ging es noch in verschiedene Bars, bevor auch dieser Tag zu Ende ging.


    11.Tag Civitaveccia/Rom sonnig 15°C
    Der letzte Tag und auch der letzte Landgang.


    Heute war Sonntag und wir legten pünktlich im Hafen von Civitaveccia an. Für uns hieß es heute wieder eine geführte Tour zu machen. Wir wussten, dass an diesem Tag sechs Ordensleute heiliggesprochen werden sollten und dass mit großen Menschenmengen in Rom gerechnet werden musste.


    Zunächst hieß es aber mit dem Hafenbus zum Parkplatz für Reisebusse zu kommen. Da unser Ausflug nicht über MSC gebucht wurde, durfte der Bus auch nicht auf das Hafengelände fahren.
    Es herrschte Gedrängel am Hafenbus und so dauerte es auch eine Weile, bis wir endlich einsteigen konnten.


    Unser erstes Ziel war das Kolosseum, allerdings nur von außen. Da wir ein Jahr vorher das Kolosseum von innen besichtigt haben, war es für uns in Ordnung.



    Wir bekamen viele Hintergrund Informationen und sind dann Richtung Forum Romanum weiter gelaufen. Da die Via dei Fiori Imperialiam Sonntag für den Autoverkehr gesperrt ist, war das ein reines vergnügen, da am Straßenrand allerlei Künstler ihre Werke ausgestellt hatten oder diese noch in Bearbeitung hatten.


    Das Forum Romanum war unser nächstes Ziel. Auch hier gab es wieder Informationen unserer Reiseleiterin.



    Unser Bus wartete schon auf uns und der nächste Halt war die Pauluskirche.


    Wir waren die einzige Reisegruppe, die zur Besichtigung da war und somit hatten wir viel Ruhe alles zu betrachten.


    Vor der Hauptfassade befindet sich ein großzügiger viereckige Säulengang mit viel Grün, wie ein schön gestalteter Vorgarten. In der Mitte dieser Freifläche befindet sich eine große Statue des Apostels Paulus.



    Im inneren befindet sich auch das Grab des Paulus unter dem Papstaltar. Der Innenraum ist mit Mosaiken verziert und reich an Marmorarbeiten. Über den Säulen hängen die Porträts aller Päpste.





    Nach einer Ausführlichen Besichtigung war auch noch etwas Zeit im angrenzenden Bistro eine kleine Stärkung zu uns zu nehmen.


    Die Fahrt ging dann wieder Richtung Innenstadt weiter. Wir sind dann in der Nähe vom Pantheon ausgestiegen und zu Fuß am Vierströme-Brunnen vorbei zum Pantheon gelaufen.
    Über das Headset erfuhren wir von der Reiseleiterin von den Legenden um diesen Brunnen.



    Das Pantheon mit seiner riesigen Kuppel ist schon ein beeindruckendes Bauwerk. Das Hauptgebäude - ein überwölbter Rundbau – hat einen Durchmesser und eine Höhe von 43,30 m. Als einzige Lichtquelle dient im Inneren die 9 m große unverglaste Öffnung in der Kuppel.



    Unser Ausflug ging zu Ende und wir haben viel über die Geschichte Roms erfahren.
    Auf der Rückfahrt in den Hafen hing jeder seinen Gedanken an die ewige Stadt nach und die zeit verging wie im Flug.


    Auf dem Schiff war dann erst einmal Koffer packen angesagt, denn am nächsten Tag war auch schon unsere Abreise.
    Da der Tag anstrengend war, sind wir auch recht schnell in unsere Kabine.


    12. Tag Genua – Abreise sonnig 10°C
    Pünktlich 7.30 Uhr sind wir in den Hafen von Genua eingefahren. Unserer Treffpunkt für die Ausschiffung war 8.50 Uhr im Theater. Leider verlief die Ausschiffung nicht so Reibungslos, wie die Einschiffung und es dauerte auch ziemlich lang, bis wir von Bord konnten. Auf dem Parkplatz vor dem Terminal mussten wir auch erst unseren Bus suchen. Als dann alle Reisegäste am Bus eingetroffen waren, ging die Fahrt Richtung Schwarzwald los.


    Nach 8 Stunden waren wir wieder in der winterlichen Heimat.


    Unser Fazit:
    Die Reiseroute und das Wetter waren sehr schön. Das Schiff hat uns auch sehr gut gefallen. Das Essen war hervorragend.
    Auch mit MSC zu Reisen ist ein Erlebnis.
    Die Crew war immer freundlich und hilfsbereit.


    Das war unsere Kreuzfahrt 2014 und zudem die erste mit MSC!



    Schönes Wochenende und LG


    Heike :ahoi:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!